Recycling- und Entsorgungsmöglichkeiten in Todesfelde

Todesfelde: Recyclinghof Bad Segeberg Öffnungszeiten, Annahme von Baustoffen, Sonderabfällen, Reifen; Kontakt 04551/9090 Infos und Gebühren.

Todesfelde

Recyclinghof Bad Segeberg – Entsorgung für Todesfelde

Standort und Kontakt

Die nächste Entsorgungsstelle für Todesfelde befindet sich im Recyclinghof Bad Segeberg, direkt erreichbar über die Kreisstraße. Die Anlage nimmt private Anlieferungen aus dem Kreisgebiet mit Fokus auf eine sortenreine Weiterverwertung entgegen.

Recyclinghof Bad Segeberg
Am Wasserwerk 3
23795 Bad Segeberg
Telefon: 04551/9090
Webseite: www.wzv.de/privatkunden/recyclinghoefe/recyclinghof-bad-segeberg

Öffnungszeiten

Reguläre Öffnungszeiten
Tag Zeiten
Montag 08:00 – 17:00 Uhr
Dienstag 08:00 – 17:00 Uhr
Mittwoch 08:00 – 17:00 Uhr
Donnerstag 08:00 – 18:00 Uhr (November bis Februar bis 17:00 Uhr)
Freitag 08:00 – 17:00 Uhr
Samstag 08:00 – 13:00 Uhr
Sonntag & Feiertage geschlossen

Annahme von Materialien

Der Recyclinghof sortiert angelieferte Stoffe vor Ort, damit sie gezielt in spezialisierte Verwertungsanlagen gelangen. Die wichtigsten Materialgruppen sind:

Materialkategorien
Material Hinweise
Bauschutt, unbelastet Gesteins- und Betonreste ohne Schadstoffbelastung
Folien (gemischt) Weich- und Hartkunststoffe sortenrein sammeln
Grünabfälle ohne Stubben Astwerk und Rasenschnitt für Kompostierung
Holz (gering oder nicht belastet) Beispiele: Möbel, Spanplatten, Paletten
Holz (stärker belastet) Beispiele: Fenster, Türen, Zäune
Metall ohne Drahtgeflecht Stahl, Eisen, Aluminium ohne Verbundmaterialien
Papier und Pappe Auch Kartonverpackungen und Pressstoffe
Reet Natürliche Dämmstoffe und Bedachungsmaterialien
Stubben und Stammholz Ontario vorbereitet für Zerkleinerung
Styropor-Verpackungen Reine Verpackungselemente ohne Verschmutzung
Restabfälle Nicht recyclingfähige Reste für thermische Behandlung

Sonderabfälle

Der Hof nimmt zahlreiche Sonderstoffe entgegen. Für einige gelten besondere Annahmeregeln; informieren Sie sich vor Anlieferung, da Gebühren anfallen können.

Sonderabfälle im Überblick
Sonderstoff Hinweise
Altöl Gesonderte Behälter für Ölreste
Asbestzement (verpackt in Folie) Nur gebündelt und folienumhüllt anliefern
Dachpappen Sauber und trocken verpackt
Dämmmaterial wie Stein- und Glaswolle Nur verpackte Einheiten
Elektronikschrott Fachgerechte Zerlegung vor Weiterleitung
Farben, Lacke und Druckfarben Verschlossene Originalgebinde
Fett- und ölverschmierte Betriebsmittel Anlieferung in dichten Gebinden
Kühlgeräte Separate Behandlung, Kältemittelentnahme
Laborchemikalien Sicher verpackt und etikettiert
Laugen und Säuren Neutralisationspflicht in manchem Fall
Leuchtstoffröhren Sorgfältige Verpackung zum Bruchsicherung
Lösungsmittel Nur dichte, beschriftete Gebinde
Metall-Gasflaschen Entleerung prüfen und Ventile sichern
Pflanzen- und Schädlingsbekämpfungsmittel Auch Holzschutzmittel
Spraydosen Restdruck prüfen und Verschlüsse sichern

Reifenannahme

Der Hof nimmt PKW- und Motorradreifen an. LKW- und Ackerschlepper- bzw. Baumaschinenreifen sind in Bad Segeberg nicht möglich.

Textilien entsorgen oder spenden

Gut erhaltene Kleidung kann über Sammelcontainer im Kreis gespendet werden. Saubere, intakte Ware erhöht die Chance auf Weiterverwendung durch gemeinnützige Organisationen.

Umgang mit gefährlichen Abfällen

Gefährliche Stoffe gehören nicht in die Restmülltonne, sondern sicher verpackt auf den Recyclinghof. Kennzeichnen Sie Behälter, wenn möglich. Vor Anlieferung gelten spezielle Annahmebedingungen.

Entrümpelung und Haushaltsauflösung

Lokale Dienstleister für größere Entrümpelungen übernehmen Abholung, Sortierung und Entsorgung und bieten transparente Preisangebote.

Sperrmüll und Bauabfälle

Die Gemeinde organisiert meist Sperrmüll-Abholungen. Größere Mengen lassen sich in Containern und Mulden sammeln; diese können auf Anforderung bestellt werden. Gebühren richten sich nach Volumen und Abfallart.

Recyclingprogramme und Prävention

Im Kreis gibt es Sammelaktionen für Elektroschrott und Schadstoffe sowie Altglas- und Papierannahmen. Reparaturangebote, Tauschbörsen und Repair-Cafés fördern Wiederverwendung. Durch langlebige Produkte, eine Reduzierung von Einwegverpackungen und das Kompostieren von Küchen- und Gartenabfällen lässt sich die Abfallmenge und damit verbundene Kosten senken.

Annahmebedingungen und Gebühren

Annahmebedingungen und Gebühren variieren je nach Abfallart und Volumen, daher empfiehlt sich eine Prüfung vor der Anlieferung, um Überraschungen zu vermeiden.