Entsorgung und Recycling in Tensfeld

Recyclinghof Tensfeld: Öffnungszeiten, Annahme von Wertstoffen und Sonderabfällen, Gebühren, Kontakt, Containermiete, Beratung, Sperrmüllabholung, telefonische Voranmeldung

Tensfeld

Recyclinghof Tensfeld – Entsorgungspartner für Tensfeld

Recyclinghof Tensfeld
Tarbeker Landstraße 6
23824 Tensfeld
Telefon: 04323/80 26 00
Webseite: www.wzv.de

Allgemeine Informationen & Öffnungszeiten

Der nächstgelegene Entsorgungsstandort für Tensfeld ist der Recyclinghof Tensfeld in der Tarbeker Landstraße 6. Die Öffnungszeiten im Überblick:

Tag Öffnungszeiten
Montag 08:00 – 17:00 Uhr
Dienstag 08:00 – 17:00 Uhr
Mittwoch 08:00 – 17:00 Uhr
Donnerstag 08:00 – 18:00 Uhr
Freitag 08:00 – 17:00 Uhr
Samstag 08:00 – 13:00 Uhr

Der Recyclinghof ist an Sonn- und Feiertagen geschlossen.

Planen Sie größere Anlieferungsvolumina frühzeitig, um Wartezeiten und mögliche Gebühren besser einzuschätzen.

Annahmebereiche und Materialien

Der Recyclinghof nimmt zahlreiche Wertstoffe und Sonderabfälle an. Zu den wichtigsten Materialien gehören:

Material Details
Bauschutt unbelastet
Folien gemischt
Grünabfälle ohne Stubben
Holz gering oder nicht belastetes Holz sowie stärker belastetes Holz (Fenster, Türen, Zäune)
Metall ohne Drahtgeflecht
Papier und Pappe ohne weitere Angaben
Reet, Stubben und Stammholz ohne weitere Angaben
Styropor-Verpackungen ohne weitere Angaben
Restabfälle ohne weitere Angaben

Besondere Annahmebereiche (Sonderabfälle): Altöl, asbesthaltige Materialien (verpackt), Dachpappen, Dämmmaterial (verpackt), Elektronikschrott, Farben, Lacke, ölverschmierte Betriebsmittel, Kühlgeräte, Laborchemikalien, Laugen, Leuchtstoffröhren, Lösungsmittel, Metall-Gasflaschen, Pflanzenschutz- und Holzschutzmittel, Säuren sowie Spraydosen und weitere gefährliche Stoffe.

Reifen: PKW-, Motorrad-, LKW- und Ackerschlepper-/Baumaschinenreifen werden ebenfalls angenommen, wobei für manche Typen Einschränkungen in einzelnen Orten gelten.

Informieren Sie sich im Voraus über mögliche Gebühren.

Sonderentsorgung, Spenden und Entrümpelung

Textilien, die noch tragbar sind, müssen nicht zum Recyclinghof: Spenden Sie Kleidung an lokale Second-Hand-Läden, Kirchen- oder karitative Einrichtungen oder nutzen Sie gut sichtbare Sammelcontainer für Textilien. Achten Sie darauf, Kleidung sauber und trocken abzugeben.

Gefährliche Abfälle sollten immer fachgerecht abgegeben werden. Bringen Sie Farben, Lacke, Altöl, Chemikalien und Kühlgeräte in der empfohlenen Verpackung zum Recyclinghof oder zu gesonderten Schadstoffaktionen. Offene Behälter oder vermischte Stoffe erhöhen das Risiko und sind oft nicht annehmbar.

Für größere Räumungen und schwierige Fälle gibt es lokale Dienstleister für Entrümpelung und Haushaltsauflösung. Professionelle Anbieter übernehmen Sortierung, Abtransport und gegebenenfalls die umweltgerechte Entsorgung von Problemstoffen.

Grobe Abfälle, Bauschutt und Containeroptionen

Räumungen oder Bauprojekte erfordern häufig andere Lösungen als der klassische Recyclinghof. Möglichkeiten:

  • Kommunale Sperrmüllabholung: Viele Gemeinden bieten Termine zur Abholung von Sperrmüll an. Informationen und Anmeldung über das Rathaus oder die Gemeindewebseite.
  • Containermiete: Für größere Mengen an Bauschutt, Sperrmüll oder Grünschnitt empfiehlt sich ein Container. Preise variieren mit Größe und Art des Abfalls; als grobe Orientierung beginnen kleine Container (5–7 m³) oft ab ca. 200–400 €, mittlere (10–15 m³) ab ca. 400–800 €. Der genaue Preis hängt von Volumen, Gewicht und Entsorgungsart ab.
  • Gebühren: Für bestimmte Abfälle (z. B. Bauschutt, Dämmmaterial, Asbest) können zusätzliche Kosten anfallen. Bitte vorab informieren.

Anekdote: Letzten Herbst brachte eine Nachbarin eine alte Couch zum Recyclinghof und erfuhr vor Ort, dass der Rahmen noch verwertbar war – statt entsorgt wurde ein Teil gespendet. Kleine Gespräche mit dem Personal sparen oft Zeit und Geld.

Warum Profis bei komplexen Fällen helfen

Bei größeren Projekten oder Problemabfällen lohnt es sich, mit professionellen Entsorgungs- und Recyclingfirmen zusammenzuarbeiten. Diese Unternehmen kennen die gesetzlichen Vorgaben, organisieren sichere Transportwege und sorgen für die richtige Trennung von schadstoffhaltigen und verwertbaren Materialien. So vermeiden Sie Bußgelder und unnötige Mehrkosten.

Förderung von Recycling und Abfallvermeidung

Jeder Haushalt kann mit einfachen Maßnahmen Abfall reduzieren: Mülltrennung konsequent einhalten, Produkte mit weniger Verpackung wählen, wiederverwendbare Behälter nutzen und reparieren statt neu kaufen. Lokale Initiativen wie Tauschbörsen, Repair-Cafés oder Kleidertauschaktionen unterstützen ressourcenschonendes Verhalten – informieren Sie sich bei der Gemeinde oder Nachbarschaftsgruppen.