Entsorgung und Recycling in Siebenbäumen

Recyclinghof Bad Oldesloe für Siebenbäumen: Öffnungszeiten, Annahme von Wertstoffen, Sperrmüll, Sonderabfälle, Gebühren, Textilien, Elektrogeräte, Kontakt.

Siebenbäumen

Recyclinghof Bad Oldesloe – Informationen für Siebenbäumen

Standort und Kontakt

Der nächste Recyclinghof für Siebenbäumen befindet sich in Bad Oldesloe.

Recyclinghof Bad Oldesloe
Elly-Heuss-Knapp-Str. 11
23843 Bad Oldesloe
Telefon: 0800/ 2974 001
Fax: 0800/ 2974 003
E-Mail: [email protected]
Webseite: www.awsh.de

Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten gliedern sich saisonal. Bitte beachten Sie die zwei Zeiträume:

01.03. bis 30.11.

Montag – Freitag: 10:00 – 13:00 Uhr und 13:45 – 18:00 Uhr
Samstag: 09:00 – 14:00 Uhr

01.12. bis 28.02.

Montag – Freitag: 10:00 – 13:00 Uhr und 13:45 – 16:00 Uhr
Samstag: 09:00 – 14:00 Uhr

Kurz und klar: Samstag ist ganzjährig vormittags geöffnet. An Werktagen gibt es eine kleine Mittagsunterbrechung.

Annahmegruppen

Der Hof nimmt viele typische Wertstoffe aus Haushalten an. Wichtigste Annahmegruppen sind:

Materialgruppe
Altkleider
Batterien und Autobatterien
Behälterglas
Elektroaltgeräte und Geräte mit haushaltsüblichen Kühlgeräten
Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen
Papier, Pappe, Kartonagen
Schrott und Metalle
CDs/DVDs, Kabelreste
Gaskartuschen bis max. 15 Liter

Weitere Hinweise zu Annahmebedingungen finden Sie auf der Webseite.

Textilien entsorgen oder spenden

Altkleider werden am Recyclinghof angenommen. Noch tragbare Kleidung sollte sauber und trocken in Säcken abgegeben werden. Viele gemeinnützige Organisationen und Kirchengemeinden in der Region nehmen Kleidung an oder betreiben Altkleidercontainer. Wenn Kleidung nicht mehr tragbar ist, gehört sie nicht in den normalen Hausmüll: Entweder zum Recyclinghof bringen oder in Textilrecycling-Container geben.

Gefährliche Abfälle

Gefahrstoffe wie Batterien, Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen, Binderfarben, PU-Schaumdosen und Sonderabfälle dürfen nicht in den Restmüll. Diese Stoffe werden auf dem Recyclinghof gesondert angenommen. Asbestzement (Eternit) ist ebenfalls möglich, aber in der Regel kostenpflichtig und nur in gebührten- bzw. gebündelten Formen erlaubt. Bei größeren Mengen oder Unsicherheit empfiehlt sich eine Anmeldung und das Beachten der Transporthinweise. Sicherheitsverpackung (z. B. Spezialsäcke oder Bigbags) ist bei bestimmten Stoffen sinnvoll oder vorgeschrieben.

Sperrmüll- und Containerdienste

Für größere Gegenstände gibt es unterschiedliche Lösungen: die kommunale Sperrmüllabfuhr, eigene Container bei Renovierungen oder das Abgeben am Recyclinghof. Privatpersonen können in vielen Fällen einmal im Monat bis zu 2 m³ Sperrmüll (einschließlich Möbelholz) kostenfrei abgeben. Größere Mengen sind in der Regel kostenpflichtig. Für Umbau- und Baustellenabfälle werden Container benötigt; Bigbags für Asbestzement sind vor Ort erhältlich.

Kosten

Viele Wertstoffe sind kostenfrei, doch gewisse Materialien sind gebührenpflichtig. Beispiele für kostenpflichtige Annahmen sind:

  • Autoreifen, Motorradreifen (mit und ohne Felgen)
  • Asbestzement (Eternit)
  • Bauschutt und gemischte Bau- und Abbruchabfälle
  • Sonderabfälle
  • Große Mengen Sperrmüll über die Freimenge hinaus

Der Recyclinghof verkauft außerdem Abfallsäcke, Kompost in Säcken und lose, Bigbags für Asbestzement sowie reißfeste Spezialsäcke. Preise erfragen Sie am besten direkt vor Ort.

Entrümpelung und Haushaltsauflösung

Entrümpelung und Haushaltsauflösung sind Dienstleistungen, die viele lokale Anbieter übernehmen. Diese Firmen sortieren, entsorgen und kümmern sich um die Abgabe auf den Recyclinghöfen. Wenn Sie selbst entsorgen, denken Sie an Trennung der Materialien und an mögliche Kosten für größere Abfallmengen oder Sonderabfälle. Bei Haushaltsauflösungen empfiehlt sich vorab eine Bestandsaufnahme: welche Möbel sind noch brauchbar, was wird verwertet, was gehört zum Sperrmüll?

Tipps zur Abfallvermeidung und Recycling

Kleine Veränderungen helfen viel. Kaufen Sie bewusst, vermeiden Sie Einwegverpackungen, reparieren statt wegwerfen und nutzen Sie Mehrwegbehälter. Kompostieren Sie Küchen- und Gartenabfälle; der Hof verkauft Kompost und Kompost-Sackware. Nutzen Sie Altkleidercontainer und bringen Sie Elektrogeräte zum Hof statt in den Restmüll. Tauschen oder verschenken Sie Möbel und Gegenstände lokal – so verlängern Sie den Produktzyklus.

Regionale Fakten

Viele scheinbar „kleinen“ Maßnahmen haben große Wirkung: Leere Batterien, getrennt gesammelt, verhindern Schadstoffeinträge und ermöglichen wertvolle Rohstoffrückgewinnung. Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren enthalten geringe Mengen Quecksilber und gehören deshalb unbedingt zum Recyclinghof. Der Weg dorthin ist oft kürzer, als man denkt – und das Ergebnis für Umwelt und Tasche spürbar.

Weitere Informationen

Bei Sonderfällen, größeren Mengen oder offenen Fragen schreiben Sie eine E-Mail an [email protected]. Die Mitarbeiter beraten Sie zu Annahmebedingungen, Gebühren und Verpackungsvorgaben. Für Entrümpelung und Haushaltsauflösung können lokale Anbieter eine schnelle Lösung bieten.