Entsorgung und Recycling in Marpingen
Recyclinghof Marpingen: Öffnungszeiten, Annahme von Wertstoffen, Gefahrstoffen, Sperrmüll, Textilien, Elektrogeräte, Bauabfall, Gebühren, Beratung, Containermiete, Entrümpelung.
Recyclinghof Marpingen – Standortinformationen
Der Recyclinghof Marpingen ist der nächste Entsorgungsstandort für Marpingen und liegt in der Marpinger Straße 69, 66646 Marpingen.
Weitere Informationen und Hinweise zum Betrieb finden Sie auf der Betreiberseite: www.evs.de/abfall/abfallanlagen/evs-wertstoff-zentren.
AdresseMarpinger Straße 69
66646 Marpingen
Telefon: 06853/854 02 31
Öffnungszeiten des Recyclinghofs
Bitte beachten Sie die festen Öffnungszeiten des Recyclinghofs.
| Tag | Öffnungszeit |
|---|---|
| Montag | Geschlossen |
| Dienstag | 09:00 – 17:00 Uhr |
| Mittwoch | 09:00 – 17:00 Uhr |
| Donnerstag | 09:00 – 17:00 Uhr |
| Freitag | 09:00 – 17:00 Uhr |
| Samstag | 09:00 – 15:00 Uhr |
Diese Zeiten gelten regelmäßig; an Feiertagen oder aus betrieblichen Gründen sind Abweichungen möglich. Aktuelle Hinweise entnehmen Sie bitte der Betreiberseite.
Top-Annahmewerte (häufig gesuchte Materialien)
Der Recyclinghof nimmt viele Wertstoffe an. Die folgenden Materialien zählen zu den am häufigsten entsorgten Wertstoffen vor Ort.
Textile und kleine Elektrogeräte
- Altkleider und Altschuhe
- Glas (Hohlglas und Flachglas)
- Papier, Pappe und Kartonagen
- Haushaltsbatterien
- Elektrokleingeräte mit Stecker (z. B. Toaster, Bügeleisen)
Große Geräte, Folien und Metalle
- Haushaltsgroßgeräte (z. B. Herde, Waschmaschinen)
- Kühlgeräte (z. B. Kühlschränke, Gefriertruhen)
- Kunststofffolien, sauber (z. B. Verpackungsfolien)
- Mischschrott (z. B. Fahrrad, Gartenstühle)
- NE‑Metalle (z. B. Aluminium, Kupfer, Messing)
Spezialentsorgung
Textilien und Spenden
Altkleider und Schuhe werden am Recyclinghof angenommen. Viele Kleidungsstücke lassen sich weiterverwenden, daher bieten sich regionale Spendenmöglichkeiten an: lokale Kirchen, gemeinnützige Organisationen oder Kleiderkammern nehmen häufig gut erhaltene Stücke entgegen. Auch öffentliche Altkleidercontainer sind eine Option, um Bedürftige zu unterstützen und Verwertungskosten zu vermeiden.
Gefährliche Abfälle
Gefahrstoffe gehören nicht in die Restmülltonne. Haushaltsbatterien, Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen und ähnliche gefährliche Abfälle werden am Recyclinghof angenommen. Für Farben, Lacke, Lösungsmittel, Öl oder Chemikalien gelten besondere Regeln; oft gibt es Sonderannahmezeiten oder mobile Schadstoffsammelstellen. Informieren Sie sich bei der kommunalen Abfallberatung, bevor Sie gefährliche Stoffe transportieren.
Entrümpelung und Haushaltsauflösung
Bei größeren Entrümpelungen, einer kompletten Haushaltsauflösung oder wenn viele sperrige Gegenstände anfallen, empfehlen sich professionelle Dienstleister. Suchbegriffe für die lokale Suche: Entrümpelung, Haushaltsauflösung. Professionelle Anbieter übernehmen Transport, Sortierung und umweltgerechte Entsorgung. Das spart Zeit und oft auch Geld – insbesondere wenn verwertbare Teile verkauft oder gespendet werden können.
Sperrmüll, Container und Bauabfälle
Für sperrige Gegenstände bietet die Kommune in der Regel Sperrmüllabholungen an. Prüfen Sie das örtliche Abfallkalender-Angebot oder melden Sie die Abholung bei Ihrer Gemeindeverwaltung. Manche Gemeinden beschränken Menge und Frequenz oder verlangen eine vorherige Anmeldung.
Für größere Mengen, beispielsweise bei Renovierung oder Gartenarbeiten, eignen sich Container (Mietcontainer). Container werden nach Volumen und Abfallart berechnet. Typische Müllarten, die kostenpflichtig am Recyclinghof sind, umfassen:
- Altholz (z. B. lackiertes Holz, Holz aus dem Baubereich) – kostenpflichtig
- Altreifen (mit oder ohne Felgen) – kostenpflichtig
- Bau- und Bauschutt – kostenpflichtig
- Grünschnitt (z. B. Hecken- und Baumschnitt) – kostenpflichtig
Auch wenn für einige Materialien Gebühren anfallen: In vielen Fällen ist die Entsorgung über den Recyclinghof günstiger als eine private Entsorgung über Restmüll. Informieren Sie sich vorab über Preise, damit es keine Überraschungen gibt.
Warum Fachfirmen oft die bessere Wahl sind
Bei komplexen Fällen – große Wohnungsauflösungen, gemischte Schadstoffmengen, Sonderabfälle oder wertstoffreiche Entrümpelungen – lohnt sich die Zusammenarbeit mit professionellen Recyclingfirmen. Diese Firmen kennen die gesetzlichen Vorgaben, verfügen über geeignete Transportmittel und trennen Materialien fachgerecht. Das schützt vor Bußgeldern, schont die Umwelt und erhöht die Chance, dass Wertstoffe wiederverwertet werden. Kurz: Profis sparen Aufwand und Risiken.
Kommunale Programme und Abfallvermeidung
Marpingen profitiert von lokalen Initiativen zur Abfallvermeidung und Wiederverwendung. Achten Sie auf kommunale Angebote wie Tauschbörsen, Repair-Cafés oder lokale Flohmärkte. Schon einfache Maßnahmen im Alltag helfen, Verpackungen zu vermeiden, Produkte zu reparieren statt wegzuwerfen und Mehrweg statt Einweg zu wählen.
Tipps zur Vermeidung von Abfall:
- Einkäufe planen und mitnehmen: weniger Lebensmittelverschwendung.
- Mehrwegbehälter und Pfandflaschen nutzen.
- Defekte Geräte prüfen lassen oder reparieren lassen.
- Kleidung tauschen oder spenden statt entsorgen.