Recyclingmöglichkeiten in Kehlbach
Kehlbach: Recyclinghof Koblenz akzeptiert Sperrmüll, Elektronik, Glas; Öffnungszeiten, Kontakt, keine Schadstoffe. Anlieferung, Gebühren, Tipps Vermeidung
Recycling- und Entsorgungsangebote für Kehlbach
Der nächstgelegene Wertstoffhof für die Einwohner von Kehlbach befindet sich in Koblenz:
Recyclinghof Koblenz
Fritz-Ludwig-Str. 6
56070 Koblenz
Telefon: 0261/129-4545
Fax: 0261/129-4500
E‑Mail: [email protected]
Webseite: servicebetrieb.koblenz.de
Öffnungszeiten
Der Recyclinghof Koblenz ist während der folgenden Zeiten für Anlieferungen geöffnet:
| Wochentag | Öffnungszeiten |
|---|---|
| Montag | 07:00 – 17:45 Uhr |
| Dienstag | 07:00 – 17:45 Uhr |
| Mittwoch | 07:00 – 17:45 Uhr |
| Donnerstag | 07:00 – 17:45 Uhr |
| Freitag | 07:00 – 17:45 Uhr |
| Samstag | 09:00 – 12:45 Uhr |
Top-Akzeptierte Wertstoffe
Der Recyclinghof in Koblenz nimmt unter anderem folgende Materialien an. Beachten Sie, dass einige Stoffe wie Schadstoffe, Bioabfall oder Autoreifen nicht angenommen werden.
| Material |
|---|
| Sperrmüll |
| Metallschrott |
| Elektro-Großgeräte |
| Elektro-Kleingeräte |
| Altglas |
| Altpapier |
| Altkleider |
| Grünschnitt (max. 100 Liter pro Woche) |
| Druckerkartuschen (max. 3 Stück, einzeln verpackt) |
| Röntgenbilder |
Sonderentsorgung und spezielle Hinweise
Textilien: Gut erhaltene Kleidung können Sie spenden oder in Altkleider-Containern abgeben. Vor der Abgabe Kleidung bitte säubern, auf Flecken prüfen und in stabile Säcke verpacken. Kleinere, wiederverwendbare Textilien lassen sich oft gut über lokale Second-Hand-Läden, Kleiderkammern oder gemeinnützige Organisationen weitergeben.
Gefährliche Abfälle: Schadstoffe (Lacke, Farben, Lösungsmittel, Altbatterien, Energiesparlampen, bestimmte Reinigungs- und Chemikalien) werden auf dem Wertstoffhof Koblenz nicht angenommen. Nutzen Sie die kommunalen Schadstoffsammlungen (mobile Sammlungen oder feste Sammelstellen) und entnehmen Sie klare Kennzeichnungen, bevor Sie Abfälle entsorgen.
Entrümpelung und Haushaltsauflösung: Wenn größere Mengen an Sperrmüll, Möbeln oder gemischten Waren anfallen, kann eine professionelle Entrümpelung oder Haushaltsauflösung sinnvoll sein. Verwenden Sie die Begriffe Entrümpelung und Haushaltsauflösung bei der Suche nach Dienstleistern — vergleichen Sie Angebote, achten Sie auf Referenzen und fragen Sie, ob verwertbare Güter gesondert abgeholt oder verwertet werden.
Sperrmüll, Baustellenabfälle und Container
Für einzelne sperrige Gegenstände bietet oft die Stadt oder die Verbandsgemeinde eine Sperrmüllabfuhr an. Termine und Anmeldeverfahren variieren lokal; erkundigen Sie sich bei Ihrer Ortsgemeinde oder beim Recyclinghof Koblenz.
Bei Bau- und Renovierungsarbeiten sind Containerlösungen üblich. Container (Bau- oder Absetzmulden) können privat über Entsorgungsunternehmen gemietet werden. Die Kosten hängen von Volumen, Art des Abfalls (z. B. gemischter Bauabfall vs. reiner Bauschutt) und Mietdauer ab. Für preisliche Orientierung holen Sie mehrere Angebote ein und klären Genehmigungen (z. B. StVO-Genehmigung für Aufstellung auf öffentlichem Grund) mit Ihrer Gemeinde.
Tipps zum Entrümpeln – kurze, praktische Hinweise
Ein kurzer Tipp aus der Nachbarschaft: Frau Müller aus Kehlbach brachte vor einiger Zeit eine alte Kaffeemaschine zum Recyclinghof – ein Mitarbeiter erkannte, dass das Gehäuse noch voll funktionsfähig war. Sie spendete die Maschine an eine Wohngruppe; die Freude war groß und der Müllkorb blieb leer. Solche kleinen Aktionen helfen der Umwelt und den Mitmenschen.
- Beginnen Sie klein: Eine Kiste pro Zimmer aussortieren und sofort entscheiden (behalten, verschenken, recyceln).
- Sachspenden: Gute Möbel und Kleidung vorab reinigen und gezielt an Second-Hand-Läden oder soziale Einrichtungen geben.
- Recycling statt Sperrmüll: Viele Materialien (Metall, Elektroteile, Papier, Glas) sind besser in den recycling-geeigneten Stromkreisen aufgehoben statt in der Sperrmülltonne.
- Kartuschen und Elektronik gesammelt abgeben (Druckerpatronen einzeln verpacken, max. 3 Stück).
Recyclingprogramme und Vermeidung
Nutzen Sie lokale Initiativen: Kleidertauschbörsen, Repair-Cafés und Tauschgruppen sind in der Region zunehmend aktiv. Vor dem Neukauf prüfen: Kann man reparieren, tauschen oder gebraucht erwerben? Vermeidung ist die effektivste Maßnahme.
Präventionsstrategien für den Alltag:
- Beim Einkauf auf Wiederverwendbarkeit achten (z. B. Mehrweg, langlebige Produkte).
- Verpackungen reduzieren: lose Ware, Nachfüllstationen nutzen, bewusst einkaufen.
- Reparieren statt wegwerfen: Lokale Repair-Cafés oder Handwerke unterstützen.