Entsorgungsmöglichkeiten in Daxweiler

Recyclinghof Bingen-Büdesheim: Öffnungszeiten, Annahme von Wertstoffen, Sperrmüll, Textilien, Elektronik, Gebühren, Terminempfehlung, Kontakt, Informationen für Daxweiler

Daxweiler

Recyclinghof Bingen-Büdesheim – Informationen für Daxweiler

Recyclinghof Bingen-Büdesheim

Saarlandstraße 248A, Richtung Dietersheim

55411 Bingen-Büdesheim

Telefon: 06132/787-7080

Webseite: www.awb-mainz-bingen.de

Allgemeine Informationen

Der nächstgelegene Recyclinghof für Einwohnerinnen und Einwohner von Daxweiler befindet sich in Bingen-Büdesheim. Der Hof wird vom Abfallwirtschaftsbetrieb Mainz-Bingen (AWB) betrieben und nimmt eine Vielzahl von Wertstoffen an. Es empfiehlt sich, vorab Annahmebedingungen und Kapazitäten zu prüfen, besonders bei größeren Anlieferungen.

Öffnungszeiten

März – Oktober

Wochentag Zeiten
Montag Geschlossen
Dienstag Geschlossen
Mittwoch 12:00 – 18:00 Uhr
Donnerstag Geschlossen
Freitag 12:00 – 18:00 Uhr
Samstag 09:00 – 18:00 Uhr

November – Februar

Wochentag Zeiten
Montag Geschlossen
Dienstag Geschlossen
Mittwoch 12:00 – 16:00 Uhr
Donnerstag Geschlossen
Freitag 12:00 – 16:00 Uhr
Samstag 09:00 – 16:00 Uhr

Annahmebereiche

Wichtig angenommene Materialien (Auszug)

Material
Bauschutt (max. 50 l)
Bildschirmgeräte
CDs, DVDs
Druckerpatronen
Elektronikschrott
Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren
Flachglas und Hohlglas
Haushaltsbatterien
Holz
Korken
Kunststoff
Metall
Papier
PU-Schaumdosen (nur mit PDR-Logo)

Spezialentsorgung, Textilien und Entrümpelung

Textilien: Gut erhaltene Kleidung und Haushaltswäsche sollten nicht im Restmüll landen. In der Umgebung gibt es Spenden- und Altkleidercontainer sowie lokale Kleiderkammern und soziale Einrichtungen, die Kleidung annehmen. Größere Mengen lassen sich direkt bei gemeinnützigen Vereinen oder durch Second-Hand-Initiativen abgeben; dabei hilft es, Kleidung sauber und trocken zu übergeben.

Gefahrstoffe: Haushaltschemikalien, Farben, Lacke, Energiesparlampen und Batterien gelten als schadstoffhaltige Abfälle. Kleinmengen (z. B. leere Batterien, defekte Energiesparlampen) können auf dem Recyclinghof abgegeben werden. Für größere Mengen oder besonders gefährliche Stoffe sollte eine Abstimmung mit dem Betreiber erfolgen, damit die sichere Annahme gewährleistet ist.

Entrümpelung und Haushaltsauflösung: Bei Entrümpelung oder einer kompletten Haushaltsauflösung empfiehlt es sich, vorab zu planen: brauchbare Gegenstände können gespendet oder verkauft werden, Sperrmüll und nicht verwertbare Dinge gehören fachgerecht entsorgt. Professionelle Anbieter für Entrümpelung helfen bei der Sortierung sowie der Abwicklung mit dem Recyclinghof.

Sperrmüll und Bauschutt

  • Kommunale Sperrmüllabholung: Viele Gemeinden bieten eine Sperrmüllabfuhr oder Abholtermine an. Informieren Sie sich beim Rathaus oder auf der Webseite Ihrer Verbandsgemeinde über Termine und Bedingungen.
  • Container und Mulden: Für größere Bauvorhaben oder Renovierungen können Sie Container (Mulden) mieten. Die Gebühren richten sich nach Volumen, Art des Abfalls und Entsorgungsaufwand. Erkundigen Sie sich bei lokalen Entsorgern nach Angeboten und Kosten.
  • Kleinmengen Bauschutt: Auf dem Recyclinghof werden kleine Mengen (z. B. bis 50 l) angenommen. Größere Mengen müssen über Container oder einen Bauentsorger entsorgt werden.

Kosten: Viele Wertstoffe werden kostenfrei angenommen, für bestimmte Abfälle (z. B. größere Elektrogeräte, größere Sperrmengen oder Gewerbeabfälle) können Gebühren anfallen; konkrete Kosten lassen sich vor Ort klären.

Praktischer Hinweis: Bringen Sie nach Möglichkeit einzelne Materialien bereits getrennt an – das spart Zeit vor Ort und hilft bei der Weiterverwertung.

Kleine Anekdote: Ein Nachbar von Daxweiler brachte einmal eine alte Teekanne zum Recyclinghof – sie wurde von einem Ehrenamtlichen als auffälliges antikes Stück erkannt und fand kurz darauf ein neues Zuhause bei einer Sammlerin. Häufig lassen sich alte Dinge weitergeben, statt sie wegzuwerfen.

Wussten Sie schon? Aus einer einzigen recycelten PET-Flasche können Fasern für ein T-Shirt entstehen. Viele Materialien, die wir täglich wegwerfen, leben in anderer Form weiter — wenn sie richtig getrennt werden.

Recyclingprogramme und Vermeidung

  • Lokale Initiativen: Nutzen Sie regionale Tausch- und Verschenkgruppen, Repair-Cafés und Second-Hand-Läden – sie verlängern die Lebensdauer von Produkten und reduzieren Abfall.
  • Vermeidungstipps: Mehrweg- statt Einwegprodukte wählen, reparieren statt neu kaufen, Lebensmittel bewusster einkaufen und kompostieren, wo möglich.
  • Mitmachen: Viele Kommunen bieten Informationsveranstaltungen und Sammelaktionen für Elektroschrott, Batterien oder Altkleider an. Beteiligung hilft Ressourcen zu schonen und die Müllmenge zu reduzieren.