Recycling- und Entsorgungsmöglichkeiten in Jork

Recyclinghof Hamburg Neugraben-Fischbek für Jork: Öffnungszeiten, Anlieferung, akzeptierte Abfälle, Gebühren, Gefahrstoffe, Beratung, Sperrmüll, Textilspenden, Containerlösungen

Jork

Recyclinghof Hamburg Neugraben-Fischbek – Entsorgung in der Region Jork

Standort & Öffnungszeiten

Recyclinghof Hamburg Neugraben-Fischbek
Am Aschenland 11
21147 Hamburg
Service-Telefon: 040/25 760
Webseite: www.stadtreinigung.hamburg

Montag bis Freitag
08:00 – 17:00 Uhr
Samstag
08:00 – 14:00 Uhr
Sonntag & Feiertag
geschlossen

Annahmespektrum am Recyclinghof

Der nächstgelegene Recyclinghof für Bewohnerinnen und Bewohner aus Jork nimmt zahlreiche Wertstoffe und haushaltsübliche Abfälle aus Hamburg an. Beachten Sie bitte die gegebenen Mengenbegrenzungen und Gebühren.

Wertstoff Hinweise
Altpapier
Altholz Imprägniertes Holz wird ebenfalls angenommen
Laub- und Grünabfälle Bis 1 m³ ohne Gebühr
CDs, DVDs Ohne Hülle
Feuerlöscher Max. 2 Stück
Glasflaschen Kein Flachglas
Korken
Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen
Textilien, Schuhe
Schrott, Kabel, Buntmetalle
Tonerkartuschen, Tintenpatronen
Verpackungen
Batterien Autobatterien max. 2 Stück
Elektro- und Elektronikgeräte
Sperrmüll Max. 2 m lang
Altöl Kostenpflichtig, max. 7 Liter
Bauschutt Kostenpflichtig
Hausmüll Gegen Gebühr
Reifen (PKW, Zweirad, Anhänger) Gegen Gebühr
LKW-Reifen Gegen Gebühr
Aktenvernichtung Gegen Gebühr
Mineralfaser, Steinwolle, Glaswolle Gegen Gebühr

Achtung Nachweispflicht! Der Recyclinghof nimmt grundsätzlich nur Abfälle aus Hamburger Privathaushalten in haushaltsüblicher Menge an. Prüfen Sie vor der Anlieferung, ob Ihre Abfälle angenommen werden.

KFZ-Teile werden nicht angenommen.

Informieren Sie sich vorab über mögliche Gebühren und Mengenbegrenzungen beim Betreiber des Recyclinghofs.

Spezielle Hinweise

Gefährliche Abfälle

Altöl, Batteriepakete, Leuchtstoffröhren sowie Energiesparlampen werden angenommen, teilweise gegen Gebühr und oft nur in bestimmten Mengen. Solche Stoffe gehören nicht in die Restmülltonne. Bringen Sie gefährliche Stoffe möglichst in der Originalverpackung oder sicher verschlossen und getrennt von Haushaltsabfällen. Bei Chemikalien, Lösungsmitteln oder größeren Mengen besonderer Problemstoffe empfiehlt sich eine vorherige Beratung.

Textilien spenden statt entsorgen

Kleidung, die noch tragbar ist, lässt sich gut spenden. Nutzen Sie Altkleidercontainer, Second-Hand-Läden oder örtliche Wohlfahrtsverbände. Viele Anbieter holen größere Mengen ab oder nehmen Kleider direkt im Laden an. So vermeiden Sie Müll und unterstützen lokale soziale Projekte.

Entrümpelung und Haushaltsauflösung

Für größere Aufräumaktionen empfehlen sich professionelle Dienste für Entrümpelung und Haushaltsauflösung. Diese Firmen übernehmen Sortierung, Abtransport und oft auch die umweltgerechte Entsorgung oder Weitergabe wiederverwertbarer Gegenstände. Achten Sie bei der Auswahl auf transparente Preisgestaltung und Nachweise über die fachgerechte Entsorgung.

Sperrmüll, Bauschutt und Containerlösungen

Für sperrige Gegenstände bietet meist die Kommune eine Sperrmüllabholung an; Termine und Modalitäten erfahren Sie bei Ihrer Gemeindeverwaltung oder dem regionalen Abfallwirtschaftsbetrieb. Für größere Bauvorhaben sind Container (Mietmulden) die praktischere Lösung. Container können lokal von Entsorgungsfirmen oder Bauhöfen gemietet werden. Bauschutt und mineralische Abfälle sind oft kostenpflichtig; informieren Sie sich zu Preisen und möglichen Trennpflichten vorab.

Kostenhinweis

Einige Leistungen sind gebührenpflichtig, zum Beispiel Altöl (oberer Mengenrahmen), Bauschutt, Hausmüll, Reifen, Aktenvernichtung und bestimmte Dämmmaterialien. Prüfen Sie die aktuelle Gebührenordnung des Recyclinghof-Betreibers, bevor Sie anliefern.

Recycling im Alltag: Programme und Prävention

  • Nutzen Sie Reparaturangebote wie Repair-Cafés; das ist günstiger und schont Ressourcen.
  • Kompostieren Sie bioabfallreiche Küchen- und Gartenreste, wenn möglich, zu Hause.
  • Reduzieren Sie Verpackungsmüll durch Mehrwegbehälter, Unverpackt-Einkäufe und bewussten Konsum.
  • Tauschbörsen, Flohmärkte und lokale Initiativen helfen Gegenständen einen zweiten Lebenszyklus zu geben.

Durch einfache Maßnahmen lässt sich Hausmüll deutlich reduzieren. Jeder gut sortierte Gegenstand hilft dabei, Rohstoffe zu schonen.

Wussten Sie schon?

Viele Alltagsgegenstände, die wir wegwerfen – zum Beispiel Tonerkartuschen, Altholz oder alte Kabel – können recycelt oder wiederverwendet werden. Ein richtig entsorgter Akku enthält wertvolle Metalle, die zurückgewonnen werden können. Auch kleine Beiträge von Einzelpersonen summieren sich: Wenn jeder Haushalt ein paar Kilo weniger Restmüll produziert, wirkt sich das spürbar auf die Umweltbilanz aus.