Entsorgung in Voltlage
Recyclinghof Schapen bei Voltlage: Öffnungszeiten, Anlieferung von Wertstoffen, Bauschutt, Grünabfall; Kontakt 05931/599699 Elektrogeräte, Textilspenden, Tipps
Recyclinghof Schapen – Entsorgungstipps für Voltlage
Wo entsorge ich was, wenn ich in Voltlage lebe? Die nächstgelegene Annahmestelle für größere Anlieferungen ist der Recyclinghof in Schapen. Dort können Sie viele Wertstoffe gezielt abgeben, die nicht in die Hausmüll- oder Wertstofftonne gehören.
Der Recyclinghof ist montags bis freitags geschlossen; geöffnet ist samstags von 10:00 bis 16:00 Uhr. Planen Sie Ihren Besuch danach ein und bringen Sie, wenn möglich, den Personalausweis mit, damit die Anlieferung reibungslos verläuft.
Kontakt & Standort
Recyclinghof Schapen
Frerener Straße 12
48480 Schapen
Telefon: 05931/ 599 699
Webseite: www.awb-emsland.de
Angebot & Öffnungszeiten
Am Recyclinghof Schapen werden Anlieferungen in verschiedene Fraktionen getrennt, damit möglichst viel Material wiederverwertet werden kann. Papier und Pappe werden zu Ballen gepresst, Glas nach Farben sortiert, Metalle an Schrotthändler weitergegeben, Grünabfälle kompostiert, Kunststoffabfälle auf stoffgleiche Teile geprüft und Elektrokleingeräte fachgerecht recycelt. Bringen Sie sperrige Teile vorsortiert und möglichst frei von Fremdstoffen, das beschleunigt die Annahme.
| Material | Hinweise |
|---|---|
| Papier und Pappe | Wertstoffe, die nicht in die Hausmülltonne gehören. |
| Behälterglas | Nach Farben sortiert zur Wiederverwertung. |
| Altmetall | Metalle werden getrennt und an Schrotthändler weitergegeben. |
| Grünabfälle und Baumschnitt | Stammdurchmesser max. 10 cm, bis zu 3 Kubikmeter pro Anlieferung. |
| Bauschutt | Bis zu 300 Liter pro Anlieferung möglich. |
| Kunststoffe – stoffgleiche Nichtverpackungen | In der Regel 1–2 Säcke bzw. gelbe Säcke pro Anlieferung, sofern noch vorhanden. |
| Elektrokleingeräte | Maximal 35 cm x 60 cm, werden auf Funktion und Schadstoffe geprüft. |
Wissenswertes zur Abgabe
Nicht annehmbare Materialien
Dazu gehören zum Beispiel Elektrogroßgeräte, Restmüll, Batterien, CDs/DVDs, Flachglas, Holz sowie Baumstubben und Wurzelstöcke — diese müssen anders entsorgt werden.
Textilspenden
Gebrauchte Kleidung gehört oft in die Kleiderspende statt in den Restmüll. Viele gemeinnützige Organisationen, Second-Hand-Läden oder Textilcontainer nehmen noch brauchbare Kleidung entgegen. Fragen Sie bei lokalen Tafeln, Wohlfahrtsverbänden oder Gemeindestellen nach Spendenmöglichkeiten. So verlängern Sie den Nutzen der Textilien und reduzieren Müll.
Gefährliche Abfälle
Farbreste, Lösungsmittel, Chemikalien, Altbatterien oder Energiesparlampen gehören nicht in die Restmülltonne und meist auch nicht auf den Wertstoffhof. Für solche Sonderabfälle gibt es spezielle Sammeltermine oder dafür vorgesehene Annahmen beim Entsorger. Erfassen Sie diese Angebote über die Gemeinde, damit Sicherheit Vorrang hat.
Entrümpelung & Sperrmüll
Für Entrümpelung oder Haushaltsauflösung gibt es lokale Dienstleister, die komplette Wohnungsauflösungen, Keller- und Dachbodenentrümpelungen übernehmen. Diese Anbieter organisieren Abtransport, Sortierung und fachgerechte Entsorgung — praktisch, wenn große Mengen an Sperrmüll, Elektrogeräten oder Sonderabfällen anfallen.
Bulky Items & Bauabfälle — welche Optionen gibt es?
- Kommunale Sperrmüllabholung: Viele Gemeinden bieten eine Sperrmüllabfuhr nach Anmeldung an. Informieren Sie sich bei der Gemeindeverwaltung über Termine und mögliche Gebühren.
- Container/Dumpster: Für größere Umbau- oder Bauvorhaben können Sie Container mieten. Kleine Baustellencontainer beginnen häufig bei etwa 3 m³; größere Behälter bis 10 m³ oder mehr sind möglich. Die Kosten variieren je nach Größe, Standort und Entsorgungsart — rechnen Sie grob mit mehreren hundert Euro, genaue Angebote erfragen Sie bitte bei regionalen Entsorgungsfirmen.
- Bauschutt: Am Recyclinghof werden Bauschuttmengen bis 300 Liter angenommen; größere Mengen erfordern gesonderte Entsorgungslösungen.
Lokale Programme zur Müllvermeidung
Achten Sie auf kommunale Initiativen wie Repair-Cafés, Kleidertauschbörsen oder Kompostierungsangebote. Prävention beginnt im Alltag: Kaufen Sie weniger Einwegverpackungen, reparieren statt wegwerfen, nutzen Sie Second-Hand-Angebote und trennen Sie konsequent vor. Solche Gewohnheiten schonen Geldbeutel und Umwelt und reduzieren die Anlieferungsmengen an Entsorgungsanlagen.