Recyclingmöglichkeiten in Dohren

Wertstoffhof Herzlake: Entsorgungstipps für Dohren — Öffnungszeiten, Annahme, Sperrmüll, Schadstoffe, Textilien, Muldenmiete, Haushaltsauflösung, Kontakt, Kosten, Anfahrt.

Dohren

Recyclinghof Herzlake – Entsorgungsmöglichkeiten für Dohren

Der nächstgelegene Wertstoffhof für Dohren ist der Recyclinghof Herzlake in Herzlake. Die Anlage befindet sich in der Dieselstraße 10, 49770 Herzlake, und ist Teil des Abfallwirtschaftsbetriebs Emsland.

Standort und Kontaktinformationen

Recyclinghof Herzlake, Dieselstraße 10, 49770 Herzlake. Telefon: 05931/ 599 699. Webseite: www.awb-emsland.de. Diese Annahmestelle dient als zentrale Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger aus Dohren und Umgebung.

Öffnungszeiten

Die Zeiten passen sich saisonal an, sodass sich Besuche besser planen lassen.

  • Sommerzeit: Mittwoch 15:00 – 18:00 Uhr, Freitag 15:00 – 18:00 Uhr, Samstag 10:00 – 16:00 Uhr. Montag, Dienstag und Donnerstag bleiben geschlossen.
  • Winterzeit: Freitag 14:00 – 16:00 Uhr, Samstag 10:00 – 16:00 Uhr. Montag bis Donnerstag ist der Hof geschlossen.

Wer vormittags oder spät nachmittags fährt, vermeidet oftmals lange Wartezeiten.

Anzunehmende Wertstoffe

Der Recyclinghof Herzlake nimmt eine Vielzahl an Materialien entgegen. Nachfolgend eine Übersicht mit Hinweisen zu Mengen und Einschränkungen:

Material Hinweise
Papier und Pappe Sortiert anliefern, frei von Fremdstoffen.
Behälterglas Getrennt nach Farben abgeben.
Altmetall Metalle sauber und getrennt bereitstellen.
Grünabfälle und Baumschnitt Stammdurchmesser max. 10 cm, Mengen bis 3 m³.
Bauschutt Bis 300 Liter pro Anlieferung.
Kunststoffe Stoffgleiche Nichtverpackungen, in der Regel 1–2 Säcke oder gelbe Säcke pro Anlieferung.
Elektrokleingeräte Maximale Maße ca. 35 cm x 60 cm.

Elektrogroßgeräte, Restmüll, Batterien, CDs/DVDs, Flachglas, Holz sowie Baumstubben und Wurzelstöcke gehören nicht zu den anzunehmenden Stoffen und müssen separat entsorgt werden.

Textilspenden in der Region

Gebrauchte, saubere und intakte Kleidungsstücke lassen sich über Altkleider-Sammelstellen oder gemeinnützige Organisationen sinnvoll weitergeben. Oft lohnt es sich, zuerst im Freundes- und Nachbarschaftskreis oder in lokalen Kleiderkammern nachzufragen. Stark verschlissene oder nasse Textilien gehören nicht in Spendencontainer.

Gefährliche Abfälle

Farben, Lösungsmittel, Spraydosen oder Batterien dürfen weder in den Restmüll noch auf den regulären Wertstoffhof. Die Abfallberatung des Landkreises sowie mobile Schadstoffsammlungen geben Auskunft über die nächstgelegenen Schadstoffannahmen.

Entrümpelung und Haushaltsauflösung

In der Region bieten Dienstleister Entrümpelung und Haushaltsauflösungen an, mit Leistungen wie Abholung, Sortierung, Verwertung und Entsorgung. Mehrere Angebote helfen dabei, transparente Kostenaufstellungen zu vergleichen, und gleichzeitige Spenden verwertbarer Gegenstände können die Umwelt entlasten. Oft lohnt es sich, vorab selbst auszusortieren, um Kosten zu sparen.

Sperrmüll und größere Bauabfälle

Für Sperrmüll oder größere Mengen Bauschutt greift häufig eine kommunenabhängige Regelung. Der Recyclinghof nimmt kleinere Mengen Bauschutt bis 300 Liter und Grünabfälle bis 3 m³ an. Größere Mengen erfordern in der Regel eine Mulde, einen Container oder eine Sperrmüllabholung durch die Gemeinde. Klären Sie mit Ihrer Kommune, ob eine Anmeldung nötig ist und wie sich die Kosten nach Volumen und Material zusammensetzen.

Container- und Muldenoptionen

Für Baustellen, Renovierungen oder Gartenprojekte stehen verschiedene Mulden- und Containergrößen zur Verfügung, etwa 3 m³, 7 m³, 10 m³ und größer. Die Kosten hängen von Größe, Mietdauer und Materialart ab. Kleinere Mulden für Garten- oder Renovierungsabfälle starten häufig im unteren zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Euro-Bereich, während größere oder für Sonderabfälle bestimmte Behälter teurer sein können.

Entrümpeln durch Recycling und Verschenken

Einige Strategien machen das Aufräumen nachhaltiger:

  • Sortieren Sie in drei Haufen: behalten, verschenken/spenden, entsorgen.
  • Veranstalten Sie einen Nachbarschafts-Flohmarkt oder nutzen Sie lokale Mitmach-Gruppen, um brauchbare Dinge weiterzugeben.
  • Reparieren statt wegwerfen verlängert die Lebenszeit vieler Gegenstände.
  • Tausch- oder Verschenkaktionen in der Gemeinde schaffen neue Nutzungschancen.
  • Trennen Sie Glas, Papier, Metall und Kunststoffe vor dem Wegbringen, um die Wiederverwertung zu erleichtern.

Recyclingprogramme und Abfallvermeidung

Lokale Initiativen wie Sammelstellen, Tauschbörsen, Repair-Cafés oder Vereinsaktionen fördern die Wiederverwendung. Setzen Sie auf weniger Einwegverpackungen, Mehrwegbehälter, Nachfüllprodukte und einen gezielten Einkauf. Jede vermiedene Tüte trägt zu einem geringeren Abfallaufkommen bei.

Weiterführende Hinweise

Der Abfallwirtschaftsbetrieb Emsland (AWB) informiert über konkrete Annahmen, Kosten und Sonderabholungen. Die Gemeinde bietet ebenfalls aktuelle Hinweise, beispielsweise zur Sperrmüllabholung oder zu mobilen Schadstoffaktionen.