Entsorgung in Ruppichteroth

Wertstoffhof Ruppichteroth: Recyclinghof in Bonn, Öffnungszeiten, Annahme von Wertstoffen, Gebühren, Sperrmüll, Gefährstoffe, Elektrogeräte, Grünabfälle, Kontakt.

Ruppichteroth

Recyclinghof Südstraße – Entsorgungslösungen für Ruppichteroth

Lage und Kontakt

Der nächste Recyclinghof für Einwohner von Ruppichteroth liegt in der Südstraße. Name und Adresse:

Recyclinghof Südstraße
Weststraße 11, Einfahrt über die Südstraße
53175 Bonn
Telefon: 0151- 19 50 23 91
Webseite: www.bonnorange.de

Öffnungszeiten und Schließtage

Der Hof öffnet werktags durchgehend und am Samstag eingeschränkt:

  • Montag bis Freitag: 08:00 – 17:00 Uhr
  • Samstag: 08:00 – 12:00 Uhr

Die Wertstoffhöfe bleiben an Rosenmontag, Heiligabend, Silvester, Neujahr und an allen gesetzlichen Feiertagen geschlossen.

Annahmegruppen

Der Wertstoffhof nimmt eine breite Palette an Wertstoffen und Problemabfällen an. Wichtigste Annahmen sind:

Materialgruppe Hinweise
Grün- und Gartenabfälle Äste bis 1 Meter Länge, max. 10 cm Durchmesser
Metalle Reine Metalle getrennt abgeben
Papier und Kartonagen Trocken und gebündelt anliefern
Elektroaltgeräte Elektrogroßgeräte ab fünf Stück sollten vorher angemeldet werden
Verbrauchsmaterialien CDs, Naturkorken, Tintenpatronen, Tonerkartuschen und verwandte Materialien
Gefährliche Abfälle Farben, Lacke, Pflanzenschutzmittel, Chemikalien, Spraydosen (max. 30 kg pro Einzelanlieferung, gewerbliche Anlieferungen gebührenpflichtig)

Gebührenpflichtige Abfälle

Der Hof nimmt auch gebührenpflichtige Abfälle an, darunter reiner Bauschutt (z. B. Fliesen, Mörtel, Ziegel), brennbare Renovierungsabfälle (Tapetenreste, Holzleisten), Sperrmüll und Hausmüll. Die Gebührenordnung orientiert sich an der Menge und der Anlieferungsart:

  • Pauschal je PKW-Kofferraumladung: 15,00 Euro (max. 1 m³)
  • Pauschal je Anhänger ohne PKW-Kofferraumladung: 15,00 Euro (max. 1 m³)
  • Pauschal je PKW-Kofferraumladung mit Anhänger: 30,00 Euro (max. 2 m³)

Für größere Mengen oder spezielle Abfälle informieren Sie sich vorab über genaue Preise und Annahmebedingungen.

Gefährliche Abfälle

Bringen Sie gefährliche Abfälle sicher verschlossen und getrennt vom übrigen Abfall. Der Recyclinghof nimmt Farben, Lacke, Pflanzenschutzmittel, Chemikalien und Spraydosen an – bis maximal 30 kg pro Einzelanlieferung. Gewerbliche Anlieferungen sind gebührenpflichtig. Bewahren Sie alte Behälter dicht verschlossen auf und kennzeichnen Sie Stoffe, wenn möglich.

Textilien spenden und wiederverwenden

Geben Sie tragbare Kleidung am besten an lokale Wohlfahrtsorganisationen, Second-Hand-Läden oder an die zahlreichen Kleidersammelcontainer in der Region. Achten Sie darauf, Kleidungsstücke sauber und trocken abzugeben. Für stark beschädigte Textilien nutzen Sie spezielle Annahmestellen oder führen Sie sie dem Recyclinghof zu, wenn dort Textilsäcke angenommen werden. Reparieren und tauschen Sie Kleidung nach Möglichkeit – das verlängert die Lebenszeit Ihrer Textilien.

Entrümpelung und Haushaltsauflösungen

Für Entrümpelung und Haushaltsauflösung finden Sie in der Region zahlreiche Dienstleister. Suchen Sie gezielt nach Anbietern für Entrümpelung und Haushaltsauflösung, fordern Sie schriftliche Kostenvoranschläge an und klären Sie die Entsorgungswege (was recycelt, was gebührenpflichtig entsorgt wird). Kleinere Mengen können Sie selbst zum Wertstoffhof bringen; größere Mengen entsorgen Dienstleister zuverlässig und übernehmen oft auch die Sortierung und Weiterverwertung.

Sperrmüll, Bauschutt und Containeroptionen

Die Gemeinde bietet in der Regel Sperrmüll-Abholungen oder Sammeltermine an; erkundigen Sie sich bei der Gemeindeverwaltung oder der kommunalen Abfallwirtschaft nach Anmeldung und Terminen. Für größere Renovierungsarbeiten mieten Sie einen Baustellencontainer (Absetz- oder Rollcontainer) bei privaten Anbietern. Containergrößen und Mietpreise variieren; informieren Sie sich vorab über Befüllungsregeln und eventuelle Stoffausschlüsse. Wenn Sie nur kleine Mengen Bauschutt haben, nutzen Sie die Möglichkeit der Anlieferung am Recyclinghof (gebührenpflichtig).

Müllvermeidung und Recyclinginitiativen

In der Region informieren kommunale Dienste und Entsorger über Wertstoffhöfe, Sammelstellen und getrennte Erfassung. Nutzen Sie lokale Angebote wie Repair-Cafés, Tauschbörsen, Kleiderbörsen und Second-Hand-Märkte, um Gegenständen ein zweites Leben zu geben. Vermeiden Sie Einwegverpackungen, kaufen Sie nachfüllbar oder in größeren Gebinden und reparieren Sie Geräte statt gleich neu zu kaufen. Hochschulen, Vereine oder Umweltgruppen organisieren oft Aktionen zur Wiederverwendung und zur Aufklärung.

Wissenswertes

Wussten Sie, dass richtig getrennte Elektrogeräte, Metalle und Papier in neuen Produkten wiederverwendet werden können? Schon kleine Verhaltensänderungen helfen: Wenn Sie Batterien, Altgeräte und schadhafte Chemikalien getrennt sammeln, schützen Sie Boden und Wasser. Und ein praktischer Tipp: Gartenabfälle bis 1 Meter Länge nimmt der Wertstoffhof an – so sparen Sie Transportwege zur Deponie und fördern die regionale Kompostierung.

Weitere Informationen

Die örtliche Abfallwirtschaft informiert über Termine, Gebühren und Sonderaktionen; die Mitarbeitenden geben Ihnen vor Anlieferung Hinweise, damit Ihre Abfälle korrekt und kostengünstig entsorgt werden.