Entsorgungsmöglichkeiten in Wiesenau

Recycling und Abfallentsorgung Wiesenau: Recyclinghof Eisenhüttenstadt, Öffnungszeiten, Annahme, Gebühren, Sperrmüll, Schadstoffe, Kontakt Textilspenden Container Tipps

Wiesenau

Recyclinghof Eisenhüttenstadt – Entsorgung für Wiesenau

Wichtige Informationen zum Recycling und zur Abfallentsorgung

Der nächstgelegene Recyclinghof für Wiesenau befindet sich in Eisenhüttenstadt. Nutzen Sie diese zentrale Anlaufstelle für zahlreiche Wertstoffe und sperrige Gegenstände. Bitte beachten Sie vor Anfahrt die Öffnungszeiten und die Hinweise zu Gebühren, damit die Anlieferung reibungslos verläuft.

Recyclinghof Eisenhüttenstadt
Oderlandstraße 14
15890 Eisenhüttenstadt
Telefon: 03361/ 7743-64
Fax: 03361/ 7743-50
Webseite: www.kwu-entsorgung.de

Öffnungszeiten

Tag Uhrzeit
Montag 09:00 – 16:00 Uhr
Dienstag 09:00 – 17:00 Uhr
Mittwoch 09:00 – 16:00 Uhr
Donnerstag 09:00 – 16:00 Uhr
Freitag 09:00 – 17:00 Uhr
Samstag 09:00 – 13:00 Uhr (nur an ungeraden Kalenderwochen)

Was der Recyclinghof annimmt

Der Recyclinghof nimmt viele Wertstoffe an. Bringen Sie getrennt anlieferbare Materialien, um das Sortieren vor Ort zu erleichtern.

Materialgruppe
Papier, Pappen und Kartonagen
Leichtverpackungen
Altkleider
CDs
Tonerkartuschen
PU-Schaumdosen
Schrott
Elektro- und Elektronik-Altgeräte
Kühlschränke
Sperrmüll (bis 1 m³ kostenfrei für private Haushalte)

Kostenpflichtige Anlieferungen

Einige Abfälle nimmt der Hof nur gegen Gebühr an. Dazu gehören unter anderem:

Abfallart
Sperrmüll, der nicht aus privaten Haushalten stammt
Restabfall
Grünabfälle
Baumischabfälle
Baustoffe auf Gipsbasis
Altreifen

Sonderentsorgung, Spenden & Entrümpelung

Bei besonderen Abfallarten gilt besondere Vorsicht. Klären Sie vor Anlieferung, welche Voraussetzungen und Gebühren gelten.

Textilien und Kleiderspenden

Altkleider nimmt der Recyclinghof an. Alternativ geben Sie tragfähige Kleidung an gemeinnützige Organisationen oder lokale Kleiderkammern. Secondhand-Läden, Nachbarschaftsgruppen und Kleidertausch-Veranstaltungen helfen, noch brauchbare Stücke weiterzugeben.

Gefährliche Abfälle

Gefahrstoffe wie Farben, Lacke, Lösungsmittel, Altbatterien oder Chemikalien gehören nicht in die Restmülltonne. Sammelstellen und mobile Schadstoffsammlungen der Kommune nehmen solche Abfälle gesondert entgegen. Verpacken Sie Gefahrstoffe sicher und kennzeichnen Sie diese deutlich.

Entrümpelung und Haushaltsauflösung

Bei größeren Räumungen bieten professionelle Anbieter Entrümpelung und Haushaltsauflösung an. Suchen Sie nach seriösen Firmen, vergleichen Sie Angebote und fordern Sie Referenzen an. Viele Anbieter kümmern sich um Transport sowie um umweltgerechte Entsorgung und Recycling.

Sperrmüll, Bauabfälle und Container

Für sperrige Gegenstände bietet die Gemeinde meist eine Sperrmüllabfuhr an. Prüfen Sie die lokalen Termine und Abholbedingungen. Für größere Bauvorhaben können Sie Container (Mulden) bestellen; Anbieter liefern die Container und entsorgen den Inhalt fachgerecht. Beachten Sie, dass Baumischabfälle, Gipsplatten und Reifen häufig kostenpflichtig sind. Kleinere Mengen Sperrmüll (bis 1 m³) nehmen viele Recyclinghöfe aus privaten Haushalten kostenfrei an.

Tipps zum Ausmisten und Wiederverwenden

Ein paar einfache Schritte helfen beim effektiven Ausmisten und schonen gleichzeitig Umwelt und Geldbeutel:

  • Sortieren Sie Raum für Raum: Legen Sie Kategorien an – Behalten, Verschenken/Spenden, Verkaufen, Recyceln, Entsorgen.
  • Geben Sie noch brauchbare Gegenstände in lokale Tauschgruppen oder an Secondhand-Läden weiter.
  • Verkaufen Sie hochwertige Dinge online oder auf Flohmärkten.
  • Organisieren Sie einen „Verschenk-Tisch“ in der Nachbarschaft oder beteiligen Sie sich an einer Kleidertausch-Aktion.
  • Nutzen Sie Reparaturmöglichkeiten (Schuhe, Möbel, Elektrogeräte) statt sofortem Neukauf.

Lokale Recyclingprogramme und Prävention

Informieren Sie sich über kommunale Initiativen wie Repair-Cafés, Flohmärkte, Kleidertausch-Tage und Sammelaktionen für Elektrokleingeräte. Vorbeugung wirkt am stärksten: Kaufen Sie langlebige Produkte, vermeiden Sie Einwegverpackungen und reparieren Sie defekte Gegenstände. Durch bessere Trennung schon an der Haustür unterstützen Sie die Wiederverwertung und reduzieren Entsorgungskosten.