Recyclingmöglichkeiten in Mettlach

Entsorgung in Mettlach: Recyclinghof Merzig Öffnungszeiten, Annahme von Wertstoffen, Problemstoffen, Sperrmüll, Anfahrt, Kontakt, Gebühren, Infos

Mettlach

Recyclinghof Merzig – Informationen für Mettlach

Allgemeine Informationen

Für die Einwohnerinnen und Einwohner von Mettlach ist das nächstgelegene Wertstoffzentrum in Merzig die zentrale Anlaufstelle für Entsorgung und Recycling. Der Recyclinghof Merzig nimmt zahlreiche Wertstoffe und Problemstoffe an und bietet einen einfachen, sicheren Weg, Abfälle korrekt zu entsorgen.

Anfahrt & Kontakt

Recyclinghof Merzig

Zum Wiesenhof 76 (nicht Postanschrift)

66663 Merzig

Telefon: 06861/85-453

Fax: 06861/85-150

Email: [email protected]

Webseite: www.merzig.de (für aktuelle Informationen zur Annahme und Sonderaktionen)

Annahme & Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten des Recyclinghofs Merzig sind wie folgt:

Tag Öffnungszeiten
Montag 10:00 – 16:00 Uhr
Dienstag 07:00 – 15:00 Uhr
Mittwoch 12:00 – 18:00 Uhr
Donnerstag 10:00 – 16:00 Uhr
Freitag 12:00 – 18:00 Uhr
Samstag 08:00 – 16:00 Uhr

Top akzeptierte Materialien (Auswahl)

Der Recyclinghof nimmt viele Materialien an. Für einen schnellen Überblick hier die wichtigsten Kategorien:

Material
Altkleider (noch tragbar)
Batterien
Buntmetall
Elektroaltgeräte
Energiesparlampen / Neonröhren
Flaschenglas
Gelbe Säcke / Verpackungsabfälle
Kunststoffe
Metalle
Papier

Spezialentsorgung

Textilien: Tragbare Altkleider können auf dem Hof abgegeben werden oder an lokale Wohlfahrtsorganisationen weitergegeben werden. Wenn Sie größere Mengen haben, prüfen Sie bitte vorab, ob eine Sammlung oder Abholung möglich ist.

Gefährliche Abfälle: Energiesparlampen, Batterien, Altöl, lösungsmittelhaltige Farben und andere Problemstoffe dürfen nicht in die Restmülltonne. Der Recyclinghof Merzig nimmt viele dieser Stoffe an; für bestimmte Problemstoffe gelten Mengenbegrenzungen und teilweise Entsorgungsgebühren.

Entrümpelung und Haushaltsauflösung: Für größere Aufräumarbeiten wie Entrümpelung oder komplette Haushaltsauflösung gibt es lokale Dienstleister. Diese übernehmen Sortierung, Abtransport und ggf. Wiederverwertung. Suchen Sie gezielt nach Angeboten mit Abholung und ordnungsgemäßer Entsorgung, damit Sperrmüll und problematische Stoffe korrekt behandelt werden.

Sperr- und Bauabfälle, Container

Große und sperrige Gegenstände (Sperrmüll) können in begrenztem Umfang auf dem Recyclinghof angeliefert werden; es gelten Mengenbegrenzungen (z. B. Sperrmüll max. 3 m³, Altholz in unterschiedlicher Gebührenstaffel). Für Baustellen- oder größere Renovierungsarbeiten sind Container / Mulden die bessere Lösung. Diese können über lokale Containerdienste gemietet werden. Preise variieren je nach Volumen und Art des Abfalls (Bauschutt, gemischte Baustoffe, Altholz).

Kostenhinweise (aus dem Angebot des Recyclinghofs Merzig):

  • Altreifen: ca. 3 € pro Stück (max. 12 Stück)
  • Asbest: ca. 0,20 € pro kg (max. 1 m³)
  • Fenster (Flachglas): pauschal, beispielhaft 4 € pro Stück
  • Sperrmüll: Mengenbegrenzung bis 3 m³ (gebührenpflichtig)

Details zur Wiederverwertung

Der Recyclinghof ist so aufgebaut, dass angelieferte Stoffe direkt sortiert und in die richtigen Verwertungskreisläufe übergeben werden. Glas wird separat gesammelt nach Farben, Papier und Kartonagen in eigene Container, Metalle und Buntmetalle werden getrennt, Elektrogeräte werden fachgerecht demontiert und verwertet. Energiesparlampen und Batterien werden als Problemstoffe gesammelt, damit Schadstoffe sicher entsorgt werden. Auch Kunststoffe und Verpackungsabfälle werden sortiert und der Kunststoffaufbereitung bzw. dem Werkstoffkreislauf zugeführt.

Wenn Sie zum Beispiel Altglas bringen, trennen Sie bitte nach Weiß- und Buntglas; zerbrochenes Glas ist in stabilen Behältern anzuliefern. Elektrogeräte sollten frei von Sperrverpackungen sein. Für größere Mengen an Altholz gibt es getrennte Annahmen für unbelastetes und belastetes Holz.

Recyclingprogramme & Abfallvermeidung

Regionale Initiativen fördern Reparaturcafés, Tauschbörsen und Second-Hand-Märkte. Nutzen Sie diese Angebote, um Gegenstände länger im Gebrauch zu halten. Zu den besten Präventionsstrategien gehören:

  • Vor dem Kauf prüfen: Brauche ich das wirklich?
  • Reparieren statt wegwerfen – lokale Reparatur- und Nähangebote nutzen
  • Mehrweg statt Einweg (Flaschen, Taschen, Behälter)
  • Kompostierung organischer Abfälle

Solche Maßnahmen reduzieren Müllmengen und entlasten die Gebühren der Entsorgung.

Kurz erzählt

Eine Nachbarin aus Mettlach kam letztes Jahr mit einem Karton voller alter T-Shirts zum Recyclinghof und wurde überrascht, wieviel noch als tragbar wiederverwendet wurde. Sie nutzte die Gelegenheit, gleichzeitig ein paar defekte Lampen und Batterien fachgerecht abzugeben – und freute sich, dass alles an einer Stelle erledigt werden konnte.