Entsorgungsmöglichkeiten in Kudensee

Entsorgung Kudensee: Recyclinghof Brunsbüttel Annahme Öffnungszeiten Gebühren Schadstoffe Sperrmüll Textilien Elektrogeräte Informationen Kontakt 04852/99 00

Kudensee

Recyclinghof Brunsbüttel – Entsorgung für Kudensee

Hinweis für Bewohner von Kudensee: Der nächstgelegene Entsorgungsstandort befindet sich in Brunsbüttel. Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten und Annahmebedingungen des Recyclinghofs Brunsbüttel, bevor Sie Ihre Abfälle anliefern.

Recyclinghof Brunsbüttel
Fritz-Staiger-Str. 45
25541 Brunsbüttel
Telefon: 04852/99 00
Webseite: www.awd-online.de

Annahmezeiten und Materialien

Die regelmäßigen Öffnungszeiten sowie die meist angenommenen Materialien geben einen Überblick darüber, welche Anlieferungen möglich sind.

Öffnungszeiten

Tag Zeiten
Montag 08:00 – 12:00 Uhr und 12:30 – 17:00 Uhr
Dienstag 08:00 – 12:00 Uhr und 12:30 – 17:00 Uhr
Mittwoch 08:00 – 12:00 Uhr und 12:30 – 17:00 Uhr
Donnerstag 08:00 – 12:00 Uhr und 12:30 – 17:00 Uhr
Freitag 08:00 – 12:00 Uhr und 12:30 – 17:00 Uhr
Samstag 08:30 – 13:00 Uhr
Sonn- und Feiertage geschlossen

Top-Materialien

Material Hinweis
Batterien (Klein- und Knopfzellen) Getrennt sammeln, um Schadstoffe zu vermeiden.
DSD-Leichtverpackungen (Gelber Sack/Behälter-System) Sauber und praktisch verpackt anliefern.
Edelmetalle und Metallschrott (Alu, Blei, Kupfer, Messing – kein Auto) Nur frei von Autoteilen und mit klarem Materialfokus.
Elektrogroßgeräte und Elektrokleingeräte, Elektronikschrott (demontierte Geräte), Elektrokabel Vorher getrennt nach Gerätetypen, Kabel nach Länge und Durchmesser sortieren.
Kühlgeräte Bitte vor Anlieferung anmelden, wegen Kältemittel.
Glas (Weiß-, Grün-, Braun-), Flachglas Nach Farbe und Typ sortieren.
Pappe und Papier Gedrückt oder gebündelt anliefern.
Holz unbehandelt sowie Sperrmüll Unbehandeltes Holz separat von Sperrmüll halten.

Hinweis: Manche Materialien sind kostenpflichtig und die Abgabe erfolgt nur in haushaltsüblichen Mengen. Zu den kostenpflichtigen Materialien zählen unter anderem Asbest-Eternit (max. 10 m²), verschiedene Arten von Bauschutt, behandeltes oder schadstoffbelastetes Holz, Reifen, Gipskarton sowie größere Mengen an Pflanzenabfällen.

Spezialentsorgung: Textilien, Schadstoffe, Entrümpelungen

Textilien

Gut erhaltene Kleidung und Heimtextilien sollten gespendet werden. In und um Kudensee gibt es gemeinnützige Annahmestellen und Altkleidercontainer, die Textilien einem Secondhand-Kreislauf zuführen. Dinge, die nicht mehr tragbar sind, gehören nicht in die Restmülltonne, sondern in spezielle Sammelstellen oder getrennte Container.

Gefährliche Abfälle

Farben, Lacke, Lösungsmittel, Altöl, Pflanzenschutzmittel und Ähnliches gelten als schadstoffhaltig. Solche Stoffe werden nur zu bestimmten Annahmetagen oder in gesonderten Bereichen des Recyclinghofs angenommen. Die Telefonnummer 04852/99 00 bietet Auskünfte zur richtigen Vorgehensweise und aktuellen Terminen.

Entrümpelung und Haushaltsauflösung

Für größere Aufräumarbeiten bieten lokale Dienstleister Entrümpelung und Haushaltsauflösung an. Diese Firmen übernehmen Abtransport, Sortierung und fachgerechte Entsorgung – das spart Zeit und vermeidet Fehleinlieferungen. Achten Sie bei der Auswahl auf transparente Preisangaben und eine ordnungsgemäße Entsorgungsbestätigung.

Grobe Abfälle und Baustellenreste

Kommunale Sperrmüllabholung: Die Gemeinde Kudensee organisiert in der Regel Sperrmüllabholungen oder gibt Termine vor. Erkundigen Sie sich beim örtlichen Bauhof oder der Gemeindeverwaltung nach Abholterminen und zulässigen Mengen.

Container / Mulden: Für größere Renovierungen oder Gartenarbeiten ist die Anmietung eines Containers (Bau- oder Abfallcontainer) sinnvoll. Containerdienste sind privatwirtschaftlich und bieten unterschiedliche Größen (z. B. 3–10 m³ und größer). Die Kosten variieren je nach Größe, Abfallart und Anlieferungsdistanz; vergleichen Sie mehrere Anbieter und achten Sie auf die erlaubten Abfallarten.

Kostenhinweis: Bestimmte Materialien sind auf dem Recyclinghof kostenpflichtig. Beispiele aus dem Annahmebereich sind Bauschutt, behandeltes Holz, Dachpappe, Keramik und Reifen. Die genauen Gebühren können variieren – eine telefonische Vorabinfo beim Recyclinghof verhindert unangenehme Überraschungen.

Recycling-Programme und Abfallvermeidung

Lokale Initiativen

In der Region gibt es zahlreiche Angebote wie Tauschbörsen, Repair-Cafés und Nachbarschaftsgruppen, die Dinge weitergeben oder reparieren, statt sie wegzuwerfen. Solche Initiativen senken die Abfallmenge und stärken die Nachbarschaft.

Vermeidungstipps für den Alltag

  • Kaufen Sie bewusst und langlebig statt kurzlebig.
  • Vermeiden Sie Einwegverpackungen, nutzen Sie Mehrweg-Alternativen.
  • Reparieren statt wegwerfen – viele Defekte lassen sich kostengünstig beheben.
  • Kompostieren Sie organische Küchen- und Gartenabfälle, sofern möglich.

Ein kurzes, persönliches Beispiel: Letzten Herbst brachte ein Nachbar von mir einen alten Kühlschrank zum Recyclinghof und erzählte, dass er ihn zuerst an einem Repair-Café vorgestellt hatte. Zum Schluss stellte sich heraus, dass das Gerät nicht reparabel war, aber mit der richtigen Vorbereitung (Einlegen der Türen und Entfernen von Schrauben) lief die Abgabe am Recyclinghof deutlich schneller und ohne Probleme.

Wussten Sie schon? Recycling spart nicht nur Rohstoffe, sondern oft auch viel Energie: Aus Altglas kann neues Glas geschmolzen werden, ohne ständig neuen Sand abzubauen. Schon kleine Verhaltensänderungen – wie das Reinigen von Leichtverpackungen vor dem Recycling – verbessern die Wiederverwertbarkeit und senken die Abfallkosten für alle.