Recycling- und Entsorgungsmöglichkeiten in Itzehoe

Recyclinghof Itzehoe: Öffnungszeiten, Annahme von Sperrmüll, Elektrogeräten, Altholz, Reifen, Sonderabfall, Container, Entrümpelung, Textilien; Kontakt 04821/4084350

Itzehoe

Recyclinghof Itzehoe – Entsorgung & Services

Der nächstgelegene Entsorgungsstandort für Itzehoe ist der Recyclinghof Itzehoe. Hier können Anwohnerinnen und Anwohner viele Wertstoffe und sperrige Gegenstände sicher und umweltgerecht abgeben.

Recyclinghof Itzehoe
Carl-Zeiss-Straße 6
25524 Itzehoe
Telefon: 04821/40 84 350
Webseite: www.gab-umweltservice.de

Öffnungszeiten & Standort

Der Recyclinghof bietet feste Öffnungszeiten an und bleibt an Sonn- und Feiertagen geschlossen.

Montag – Freitag
08:00 – 17:00 Uhr
Samstag
08:00 – 14:00 Uhr

Angebot & Annahmespektrum

Der Recyclinghof nimmt eine große Bandbreite an Wertstoffen an. Die am häufigsten abgegebenen Materialien sind:

Material / Hinweis
Mischpapier, Papier- und Kartonverpackungen, Wellpappe
Altholz (naturbelassen und behandeltes Altholz, auch Holz mit Holzschutzmitteln)
Gemischte Verpackungen und gemischte Kunststoffe
Elektrogeräte (inkl. Fernseher/Monitore sowie weiße Ware)
Metallschrott und Flachglas
Sperrmüll und gemischter Bauschutt
Altreifen, Grünabfall und Silofolie (Agrarfolie)
Künstliche Mineralfaserabfälle (KMF) und Leuchtstoffröhren / quecksilberhaltige Lampen
Gewerbeabfall (in begrenztem Umfang)

Spezialentsorgung, Textilien und Entrümpelung

Textilien und Second-Hand

Nicht alles gehört in die graue Restmülltonne. Für Textilien bieten gemeinnützige Organisationen und lokale Second-Hand-Läden gute Aufnahmewege. Viele Altkleidercontainer stehen in der Stadt, und karitative Einrichtungen wie Diakonie oder das Rote Kreuz nehmen sauber erhaltene Kleidung gern an. So bleiben Kleidungsstücke im Kreislauf und tun anderen Menschen direkt etwas Gutes.

Gefährliche Abfälle

Gefährliche Abfälle sollten getrennt und sicher entsorgt werden. Dazu zählen beispielsweise quecksilberhaltige Lampen, bestimmte Farben, Lösungsmittel oder größere Mengen Altöl. Solche Stoffe gehören nicht in die Hausmülltonne. Der Recyclinghof Itzehoe nimmt viele dieser Sonderabfälle an oder gibt Auskunft, wie und wann diese abgegeben werden können.

Entrümpelung und Haushaltsauflösung

Bei umfangreichen Aufräumarbeiten im Haus oder bei Todesfällen sind professionelle Dienste hilfreich. Lokale Anbieter für Entrümpelung und Haushaltsauflösung übernehmen das Sortieren, Entfernen und die fachgerechte Entsorgung. Solche Dienstleister können auch beim Wiederverwerten von brauchbaren Gegenständen unterstützen.

Sperrmüll, Baustellenabfälle und Containerlösungen

Sperrmüll

Für sperrige Gegenstände bietet die Stadt Itzehoe in der Regel Sperrmüllabholungen an. Informationen zu Terminen, Anmeldeverfahren und zulässigen Gegenständen erhalten Sie bei der Stadtverwaltung oder beim kommunalen Entsorger. Alternativ ist die Anlieferung direkt zum Recyclinghof möglich.

Containerlösungen

Bei Bau- und Renovierungsarbeiten sind Container die praktischere Lösung. Private Entsorgungsfirmen stellen Container in verschiedenen Größen für Bauschutt, Holz oder gemischten Abfall bereit. Beachten Sie: Für das Aufstellen eines Containers im öffentlichen Bereich (z. B. Straße oder Gehweg) kann eine Genehmigung erforderlich sein. Erkundigen Sie sich vorab und planen Sie mögliche Kosten ein.

Nachhaltige Verhaltensweisen

Schon kleine Verhaltensänderungen zuhause wirken: Wenn Sie nur ein paar Gegenstände reparieren oder weitergeben statt wegzuwerfen, sparen Sie Energie und Rohstoffe. Zudem lassen sich viele Materialien wie Papier, Glas und Metall nahezu unbegrenzt recyceln.

Programme, Prävention und lokale Initiativen

Itzehoe profitiert von mehreren Initiativen, die Müll vermeiden und Recycling fördern. Achten Sie auf regionale Tauschbörsen, Repair-Cafés und Nachbarschaftsgruppen — dort werden Dinge repariert, verschenkt oder weitergegeben, bevor sie entsorgt werden. Solche Angebote helfen, Abfall zu vermeiden und Ressourcen zu schonen.

Präventionstipps für den Alltag

  • Weniger kaufen, länger nutzen: Reparaturen lohnen sich oft.
  • Verpackungen vermeiden: Obst und Gemüse lose kaufen und eigene Taschen nutzen.
  • Richtig trennen: Sauber getrennte Wertstoffe verbessern die Recyclingquote.
  • Spenden statt entsorgen: Kleidung, Möbel und funktionstüchtige Elektrogeräte finden oft bei Wohltätigkeitsorganisationen weiterverwendbare Lösungen.