Entsorgung in Allstedt

Recycling-Informationen Allstedt: Recyclinghof Sangerhausen, Öffnungszeiten, Annahmebedingungen, Sperrmüll, Bauschutt, Textilien, Schadstoffe, Kontakt, Gebühren, Entrümpelung, Container, Tipps.

Allstedt

Recyclinghof Sangerhausen – Annahmestelle für Allstedt

Die nächstgelegene Annahmestelle für Allstedt ist der Recyclinghof Sangerhausen, der Wertstoffe und größere Abfälle annimmt und bei Bedarf durch regionale Dienstleister unterstützt wird.

Recyclinghof Sangerhausen
Oststraße 5
06526 Sangerhausen
Telefon: 03464/ 26 09 136
Webseite: www.abfallwirtschaft-msh.de

Öffnungszeiten

Der Recyclinghof hat folgende Öffnungszeiten:

Öffnungszeiten
Tag Uhrzeit
Montag 09:00–12:00 / 12:30–16:30
Dienstag 09:00–12:00 / 12:30–16:30
Mittwoch 09:00–12:00
Donnerstag 09:00–12:00 / 12:30–16:30
Freitag 09:00–12:00 / 12:30–16:30
Samstag 09:00–12:00

Planen Sie Ihre Anfahrt so, dass Sie vor Schließung eintreffen, und prüfen Sie im Vorfeld, ob besondere Annahmeregeln für größere Mengen oder sperrige Gegenstände gelten.

Materialannahme

Der Recyclinghof nimmt eine breite Palette an Wertstoffen an. Zu den wichtigsten gehören:

Wertstoffe
Material
Elektro-Altgeräte
Papier, Pappe, Kartonagen
Altmetall
Grünabfallsäcke (befüllt)
Sperrmüll (Annahme bis 2 m³, mit Abrufkarte)
Kunststoffwertstoffe
Gerätebatterien, Batterien und Akkus
CDs/DVDs
PU-Schaumdosen

Nutzen Sie die getrennte Anlieferung, um die Entsorgung effizienter und kostengünstiger zu gestalten.

Gebührenpflichtige Abfälle

Einige Abfälle nimmt der Recyclinghof nur gegen Gebühr an. Dazu zählen unter anderem:

Gebührenpflichtige Fraktionen
Abfallart
Grünabfälle lose
Sperrmüll ohne Abrufkarte
Bauschutt
Baumischabfälle
Altholz (bis Kategorie II)
Asbesthaltige Baustoffe, Eternit, Faserzement

Konkrete Gebührensätze können variieren, daher klären Sie vor Anlieferung die erforderlichen Nachweise (z. B. Abrufkarte, Herkunftsnachweis).

Textilien sinnvoll entsorgen

Spenden Sie tragbare Kleidung an örtliche soziale Einrichtungen oder legen Sie Kleidung in die gekennzeichneten Altkleidercontainer. Prüfen Sie Kleidung vor Abgabe auf Sauberkeit und Gebrauchstauglichkeit, während stark beschädigte Textilien in die Restmülltonne oder spezielle Sammelaktionen für Recyclingfasern gehören.

Gefährliche Abfälle und Sondermüll

Gefährliche Abfälle dürfen nicht einfach in die Restmülltonne. Geben Sie Batterien, Akkus und Altgeräte am Recyclinghof ab, während Farben, Lacke, Lösungsmittel und andere Schadstoffe je nach Vorschrift gesondert angenommen oder bei speziellen Schadstoffsammeltagen abgegeben werden. Informieren Sie sich über die aktuellen Annahmeregeln und Sammeltermine für Gefahrstoffe.

Unterstützung bei Entrümpelung und Haushaltsauflösungen

Für größere Aufräumarbeiten, Entrümpelungen oder komplette Haushaltsauflösungen bieten lokale Dienstleister professionelle Unterstützung. Diese Firmen übernehmen Sortierung, Abtransport und ggf. die umweltgerechte Entsorgung von Sperrmüll und Schadstoffen. Holen Sie mehrere Angebote ein und klären Sie, welche Entsorgungswege sie nutzen.

Sperrmüll und Bauschutt aus Renovierungen

Für Sperrmüll gibt es zwei Wege: die kommunale Sperrmüllabholung mit Anmeldung oder die Eigenanlieferung am Recyclinghof (Sperrmüll bis 2 m³ mit Abrufkarte). Bauschutt und gemischte Bauabfälle werden meist gegen Gebühr angenommen. Für größere Renovierungen empfiehlt sich die Anmietung eines Containers (Bauschutt- oder Restmüllcontainer) bei regionalen Containerdiensten. Vergleichen Sie Preise und Abfuhrintervalle vor Bestellung.

Container und Mulden für Baustellen

Container/Dumpstern (Mulden) können Sie bei lokalen Entsorgern mieten. Entscheiden Sie die richtige Größe nach Umfang der Arbeiten (z. B. 5–10 m³ für kleine Renovierungen, 20–40 m³ für größere Abbrüche). Klären Sie die Entsorgungsart (Bauschutt, Holz, gemischtes Material) und ob ein Halteverbot für die Aufstellung erforderlich ist. Oft verlangen Entsorger eine Anlieferungs- und Entsorgungsgebühr.

Praktische Tipps für nachhaltiges Entrümpeln

Tipps, um Ihr Zuhause nachhaltig zu entrümpeln:

  • Sortieren Sie in drei Stapel: behalten, spenden/verschenken, entsorgen. Arbeiten Sie Raum für Raum.
  • Geben Sie brauchbare Gegenstände an Secondhand-Läden, Nachbarn oder online weiter.
  • Defekte Elektrogeräte und Batterien sofort separat sammeln und zum Recyclinghof bringen.
  • Verwenden Sie beschriftete Kisten beim Umzug oder einer Haushaltsauflösung, um das spätere Aussortieren zu erleichtern.
  • Nutzen Sie regionale Abgabestellen und Sammelaktionen – so sparen Sie Entsorgungskosten und schonen Ressourcen.

Lokale Recyclingprogramme und Vorbeugungsmaßnahmen

Regionale Initiativen fördern Mehrweg, Reparatur und Secondhand. Vermeiden Sie Abfall durch bewusste Einkäufe: weniger Verpackung, langlebige Produkte und Reparatur statt Neukauf. Nutzen Sie die kommunalen Angebote zur Wertstofftrennung und informieren Sie sich über Sammelaktionen für Elektronik, Textilien und Schadstoffe. Durch richtige Trennung reduzieren Sie Kosten und Belastungen für Umwelt und Entsorgungssystem.

Hinweise vor dem Besuch

Bereiten Sie Ihre Anlieferung vor: trennen Sie Wertstoffe, bringen Sie gegebenenfalls die Abrufkarte mit (bei Sperrmüll) und haben Sie Ihren Personalausweis oder einen Herkunftsnachweis bereit, falls erforderlich.