Recyclingmöglichkeiten in St. Ingbert

Recyclinghof St. Ingbert: Öffnungszeiten, Annahme von Elektrogeräten, Sperrmüll, Baustoffen; Beratung, Gebühren, Telefonnummer, Altkleider, Batterien, sicher.

St. Ingbert

Recyclinghof St. Ingbert – zentrale Informationen für Bürgerinnen und Bürger

Standort & Kontaktdaten

Der nächstgelegene Entsorgungsstandort für Bürgerinnen und Bürger von St. Ingbert ist der Recyclinghof St. Ingbert.

Adresse: Dudweilerstraße 19, 66386 St. Ingbert

Telefon: 0 68 94 / 13 608

Öffnungszeiten

Der Hof nimmt haushaltsübliche Mengen an. Viele Materialien werden kostenlos oder gegen Gebühr angenommen.

Tag Öffnungszeiten
Montag 12:00 – 17:00 Uhr
Dienstag 12:00 – 17:00 Uhr
Mittwoch 12:00 – 17:00 Uhr
Donnerstag 12:00 – 18:00 Uhr
Freitag 12:00 – 17:00 Uhr
Samstag 08:00 – 16:00 Uhr

Wichtig angenommene Materialien

Welche Dinge kann ich direkt zum Recyclinghof bringen? Hier eine Auswahl der häufigsten Annahmen:

Material Hinweis
Haushaltsgroßgeräte Gemäß ElektroG
Kühlgeräte Gemäß ElektroG
Haushaltskleingeräte, IT- und Unterhaltungselektronik Gemäß ElektroG
Haushaltsbatterien und Leuchtstoffröhren / Energiesparlampen Entsorgung gemäß Sonderabfallregelung
Kartonagen, Papier, Pappe sowie Hohlglas Duales System
Metalle und Schrott Metallrecycling
Sperrmüll bis 2 m³ Keine Anmeldung erforderlich
Bauschutt, gemischte Bau- und Abbruchabfälle Gegen Gebühr
Altreifen, Flachglas, Altholz aus dem Baubereich Jeweils gegen Gebühr
Altkleider / Altschuhe, Flaschenkorken, Styropor (sauber) Textile und Verpackungsreste
Altfett / Speiseöl, Kabelreste, Mineralische Asche, Mutterboden Verschiedene Entsorgungsbereiche

Spezialentsorgung

Wohin mit alten Kleidern, Altbatterien oder problematischen Stoffen? Einige Hinweise für spezielle Stoffe:

  • Textilien: Gut erhaltene Kleidung können Sie in Altkleider-Containern oder bei lokalen Wohlfahrtsorganisationen abgeben. Möchten Sie etwas spenden statt wegzuwerfen? So verlängern Sie den Lebenszyklus Ihrer Textilien.
  • Gefährliche Abfälle: Batterien, Leuchtstoffröhren, Giftstoffe oder Lacke sollten nicht in den Restmüll. Diese Stoffe gehören zum Recyclinghof oder zu speziellen Schadstoffsammeltagen der Kommune. Bei Zweifeln sind die kommunalen Hinweise vor Ort verlässlich.
  • Entrümpelung und Haushaltsauflösung: Professionelle Anbieter für Entrümpelung und Haushaltsauflösung übernehmen die Abholung, Sortierung und Entsorgung großer Mengen – praktisch bei Umzug, Erbschaft oder großen Aufräumaktionen.

Grobe Sperr- und Baustellenmengen

Was ist mit Möbeln oder Bauschutt? Für Sperrmüll bietet die Stadt in der Regel kommunale Abholtermine an; der Recyclinghof nimmt außerdem sperrige Gegenstände bis zu bestimmten Mengen an (Sperrmüll bis 2 m³ ist explizit genannt). Größere Mengen oder Bauabfälle können meist nur gegen Gebühr und oft nur nach Voranmeldung angenommen werden.

Möchten Sie größere Mengen Baustoffe entsorgen? Dann ist die Miete eines Containers (Mulde) eine übliche Lösung — für Bauschutt, Altholz oder gemischte Abfälle. Preise variieren je nach Menge und Material; erkundigen Sie sich vorab beim Recyclinghof oder bei privaten Containerdiensten.

Warum professionelle Hilfe manchmal Sinn macht

Haben Sie ein größeres Projekt, gefährliche Stoffe oder Materialien, die schwer zu trennen sind? Dann lohnt es sich, mit Fachfirmen zusammenzuarbeiten. Professionelle Entsorger und zertifizierte Recyclingunternehmen klären rechtssicher, welche Abfälle wie zu behandeln sind, welche Unterlagen nötig sind und wie umweltgerecht entsorgt oder verwertet wird. Gerade bei Gemischtschutt, kontaminierten Materialien oder großen Haushaltsauflösungen schützt professionelle Unterstützung vor unerwarteten Kosten und Bußgeldern.

Lokale Recycling-Programme und Abfallvermeidung

Was können Sie selbst tun, um Abfall zu vermeiden? Schon mit einfachen Maßnahmen lassen sich Ressourcen sparen:

  • Wiederverwenden statt wegwerfen: Reparieren, Teilen oder Verschenken verlängert Lebenszyklen.
  • Sorgfältige Trennung zu Hause verbessert die Recyclingquote – Papier, Gelber Sack/Behälter, Glas und Bio sollten getrennt gesammelt werden.
  • Reduzieren beim Einkauf: Mehrweg statt Einweg, loser Einkauf statt Verpackungen.
  • Nutzen lokaler Angebote: Altkleidercontainer, Wertstoffhöfe und Sammelaktionen der Stadt unterstützen Kreislaufwirtschaft und Nachbarschaftsinitiativen.

Bringen Sie Ihre Abfälle während der Öffnungszeiten vorbei, damit Wertstoffe dort landen, wo sie wiederverwertet werden können — und gefährliche Stoffe sicher entsorgt werden.