Bild
Whiteboards

Wohin mit einem alten Whiteboard – Restmüll, Sperrmüll oder zum Recyclinghof?

Praktisch: Bringen Sie das Whiteboard zum örtlichen Wertstoffhof (Recyclinghof) oder geben Sie es beim Sperrmüll ab, wenn es sperrig ist. Kleine, stark verschmutzte Tafeln oder solche mit fester Beschichtung landen sonst im Restmüll. Vorher Termin/Anmeldung bei der Kommune prüfen.

Hintergrund: Viele Gemeinden akzeptieren Whiteboards als Sperrgut oder Wertstoff, weil Metall- und Kunststoffteile verwertbar sind. Regeln unterscheiden sich regional: Manche verlangen Abgabe am Schadstofftag bei beschichteten Tafeln mit gefährlichen Rückständen. Immer die Website des Entsorgungsbetriebs Ihrer Stadt durchsehen.

Muss ich das Whiteboard vorher auseinanderbauen (Alurahmen, Magnettafel, Kunststoffecken) und wie?

Praktisch: Wenn möglich Rahmen, Schrauben, Kunststoffecken und magnetische Metallrückwand trennen. Schrauben lösen, Aluminiumprofil abziehen, Plastikteile abnehmen. Tragen Sie Handschuhe und Schutzbrille bei scharfen Kanten. Kleinere Teile im Wertstoff-/Metallcontainer entsorgen.

Hintergrund: Getrennte Materialströme erhöhen Recyclingquote (Aluminium zu Metallrecycling, Kunststoff zu Leichtstoff). Manchmal nimmt der Wertstoffhof komplette Tafeln an und übernimmt die Trennung. Regional kann vorgeschrieben sein, ganze Möbel nur als Sperrmüll anzumelden; erkundigen Sie sich vorher.

Akzeptiert mein örtlicher Wertstoffhof/Die Sperrmüllabfuhr Whiteboards und unter welcher Kategorie?

Praktisch: Prüfen Sie die Website Ihres Wertstoffhofs oder rufen Sie an. Meistens gilt ein Whiteboard als Sperrgut oder als gemischter Bauschutt/Metallabfall; kleinere Tafeln können beim Leichtstoff-/Kunststoff- oder Metallcontainer abgegeben werden, wenn vorher getrennt.

Hintergrund: Es gibt keine einheitliche EU-/Bundesregelung für Whiteboards – Kommunen legen Kategorien fest. Einige Höfe haben spezielle Bereiche für Leichtbauplatten/verbundmaterialien. Bei Unsicherheit: Foto erstellen und per E‑Mail an die Entsorgerdienststelle schicken.

Gilt ein Whiteboard als Elektrogerät (ElektroG) oder sind spezielle Rechtsvorschriften zu beachten?

Praktisch: Normale Whiteboards ohne elektronische Bauteile sind keine Elektrogeräte und fallen nicht unter das ElektroG. Elektronische Whiteboards (Touch-, LED-, Smartboards) müssen dagegen wie Elektroschrott gesammelt und bei Sammelstellen oder Fachhändlern abgegeben werden.

Hintergrund: Das Elektro‑ und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) regelt Rücknahme und Recycling elektronischer Geräte. Prüfen Sie Ihr Board: Lautsprecher, Touch‑Sensor oder Netzanschluss → Elektroaltgerät; einfache beschichtete Tafeln → normale Wertstoff-/Sperrmüllregelung. Regionale Rückgabestellen und Pflichten variieren.

Aus welchen Materialien besteht ein Whiteboard (z. B. Melamin, PVC, Metallblatt, Aluminium) und sind diese umweltgefährdend?

Praktisch: Whiteboards bestehen oft aus einer beschichteten Nutzschicht (Melamin, Emaille, weißer Kunststoff), einer Metallrückwand (Stahl), Aluminiumrahmen, Kunststoffecken und Klebstoffen. Informieren Sie sich beim Hersteller, wenn mögliche Schadstoffe vermutet werden.

Hintergrund: Die meisten Komponenten sind nicht akut giftig, aber Klebstoffe und Beschichtungen können organische Lösemittel oder Formaldehyd enthalten. Lack- oder Emailbeschichtungen sind langlebig; problemmatische Stoffe können bei unsachgemäßer Verbrennung freigesetzt werden. Deshalb fachgerechte Entsorgung empfehlen.

Gibt es für Aluminium- oder Stahlteile (magnetische Rückseite) einen finanziellen Rückgabewert?

Praktisch: Größere Mengen Aluminium oder Stahl haben bei Schrotthändlern einen Rücknahmewert; einzelne Whiteboard‑Teile bringen meist nur wenige Euro. Wenn Sie mehrere Tafeln oder größere Metallflächen haben, vorher den Schrotti/Altmetallhändler kontaktieren.

Hintergrund: Schrotte werden nach Metallart und Gewicht bezahlt. Aluminium ist teurer als Eisen/Stahl. Viele Wertstoffhöfe nehmen Metall kostenlos, aber zahlen nicht. Regional variieren Preise stark; bei kleinen Stücken sind Transportkosten höher als der Erlös.

Kann ich ein gebrauchtes Whiteboard sinnvoll spenden, verkaufen oder über Tauschplattformen weitergeben bzw. neu beschichten lassen?

Praktisch: Gut erhaltene Tafeln kann man an Schulen, Vereine, Second‑Hand‑Läden oder über Plattformen (eBay Kleinanzeigen, Tauschangebote) weitergeben. Alternativ bieten Lackierer/Schreinereien Whiteboard‑Re‑Coating oder Austausch der Oberfläche an, wenn der Rahmen noch gut ist.

Hintergrund: Wiederverwendung spart Ressourcen und ist oft die beste Entsorgungsoption. Professionelles Beschichten kostet Geld, lohnt sich bei hochwertigen Tafeln. Regional gibt es Bildungsinitiativen oder Repair‑Cafés, die Wiederaufbereitung annehmen; prüfen Sie lokale Angebote.

Wie entsorge ich angeschlossene Verbrauchsmaterialien richtig – Whiteboard-Marker, Markerflüssigkeiten und mit Lösungsmittel getränkte Reinigungstücher?

Praktisch: Trockene, leere Marker in den Restmüll (oder getrennt über Sammlungen) entsorgen; volle oder halbleere Marker, Markerflüssigkeiten und lösungsmittelgetränkte Tücher als Problem‑/Gefahrstoff zum Schadstoffmobil oder ggf. zur Sonderabfallannahme beim Wertstoffhof bringen. Keine Flüssigkeiten ins Abwasser oder in die Biotonne.

Hintergrund: Viele Whiteboard‑Marker enthalten organische Lösungsmittel (Isopropanol, Alkohol‑Mischungen) oder Pigmente, die als gefährlicher Haushaltsmüll gelten. Lösungsmittelgetränkte Tücher können sich selbst entzünden und sind besonders zu behandeln. Kommunale Hinweise beachten; Regelungen können regional unterschiedlich sein.