Recyclingmöglichkeiten in Oerlinghausen

Oerlinghausen: Recyclinghof Bielefeld Mitte nimmt Wertstoffe, Elektroschrott, Schadstoffe, Textilien an; Öffnungszeiten, Gebühren, Sperrmüllanmeldung, Containermiete, Vermeidungstipps.

Oerlinghausen

Recyclinghof Bielefeld Mitte – Informationen für Oerlinghausen

Der nächstgelegene Recyclinghof für Einwohnerinnen und Einwohner von Oerlinghausen befindet sich in Bielefeld Mitte und nimmt viele Wertstoffe entgegen.

Standort & Kontakt

Recyclinghof Bielefeld Mitte, Herforder Straße 220, 33609 Bielefeld.

Telefon: 0521/51-5303.

Webseite: www.bielefeld.de

Öffnungszeiten

Der Recyclinghof ist an Sonn- und Feiertagen geschlossen.

Öffnungszeiten
Tag Zeiten
Montag 08:00 – 17:00 Uhr
Dienstag 08:00 – 17:00 Uhr
Mittwoch 08:00 – 17:00 Uhr
Donnerstag 08:00 – 17:00 Uhr
Freitag 08:00 – 17:00 Uhr
Samstag 08:00 – 15:00 Uhr

Akzeptierte Hauptmaterialien

Als Auszug der angenommenen Materialien stehen folgende Stoffe zur Verfügung:

Hauptmaterialien
Material
Papier und Pappe
Altglas
Metallschrott
Elektroschrott
Wertstoffe bis zu einer Größe von 1 m³
Altkleider und Schuhe (brauchbar)
Trockenbatterien
Altöl und Treibstoff (Gebinde max. 5 Liter)
Sonstige Schadstoffe

Besondere Entsorgung, Textilien und Entrümpelung

Textilien

Gebrauchte Kleidung und Schuhe, die noch tragbar sind, nimmt der Recyclinghof an. Sortieren und säubern Sie Textilien vor dem Bringen und verpacken Sie diese ordentlich. Nutzen Sie außerdem Kleidertafeln, Second-Hand-Läden oder caritative Sammelstellen in Ihrer Nähe, um Kleidung weiterzugeben statt wegzuwerfen.

Gefährliche Abfälle

Bringen Sie Batterien, Altöl, Farben, Lösungsmittel und sonstige Schadstoffe zum Recyclinghof. Beachten Sie die Begrenzungen (z. B. Altöl/Treibstoff in Behältern bis max. 5 Liter). Werfen Sie gefährliche Stoffe niemals in die Restmülltonne oder in die Natur – lagern und transportieren Sie sie sicher, verschließen Sie Behälter und informieren Sie sich über Annahmebedingungen und Mengenbegrenzungen.

Entrümpelung und Haushaltsauflösung

Bei größeren Aufräumarbeiten bieten professionelle Dienstleister Unterstützung bei Entrümpelung und Haushaltsauflösung. Diese Firmen räumen, sortieren und entsorgen fachgerecht – sie organisieren auch die Abführung von Sperrmüll und schadstoffhaltigen Gegenständen. Holen Sie mehrere Angebote ein, verlangen Sie Referenzen und bestehen Sie auf eine ordnungsgemäße Entsorgungsbestätigung.

Sperrmüll, Bauschutt und sperrige Abfälle

Kommunale Abholung: Für Sperrmüll und große Haushaltsgegenstände gibt es kommunale Abholtermine. Erkundigen Sie sich beim Abfallbetrieb Ihres Wohnorts nach Anmeldeverfahren und Fristen. Viele Kommunen holen Sperrmüll nach Anmeldung direkt am Haus ab.

Container und Mulden: Für Renovierungen oder größere Gartenarbeiten lohnt es sich, Container zu mieten. Containeranbieter liefern und holen Mulden unterschiedlicher Größe (z. B. 3–10 m³). Informieren Sie sich über die richtige Einteilung (Bauschutt, Holz, Baumischabfall) und eventuelle Trennpflichten. Für bestimmte Abfälle wie schadstoffbelastetes Holz oder Bahnschwellen besteht keine Annahme beim Recyclinghof; fragen Sie vorher nach.

Kostenhinweise

Einige Materialien werden gegen Gebühr angenommen. Beispiele sind Altreifen (mit und ohne Felge), Baumwurzeln, Laub- und Rasenschnitt, Strauch- und Baumschnitt, verwertbarer Bauschutt, Baumischabfälle, Restmüll, Sperrmüll, bestimmte Holzabfälle und bindefarbene Abfälle. Nutzen Sie die vorhandenen Hinweise zur anfallenden Gebührenstruktur.

Details zur Nutzung des Recyclinghofes

Der Recyclinghof nimmt viele Wertstoffe entgegen und fordert Besucher auf, die Materialien vorzutrennen: Papier in Kartons, Glas nach Farben getrennt, Metall gesammelt und Elektrogeräte separat. Kleine Mengen bis zu 1 m³ werden als Wertstoffe angenommen. Elektroaltgeräte werden geprüft und recycelt; sperrige Elektrogeräte sollten vorab angekündigt werden. Schadstoffe und Flüssigkeiten sind nur in dicht verschlossenen Gebinden zulässig.

Vor Ort sortieren Mitarbeiter die angelieferten Stoffe weiter, um Wiederverwertung oder schadstofffreie Entsorgung sicherzustellen. Gut erhaltene Möbel oder Kleidung gelangen häufig in den Second-Hand-Kreislauf. Metalle werden der stofflichen Verwertung zugeführt, Glas und Papier werden gereinigt und erneut verarbeitet. Unbrauchbares Material wird energetisch verwertet oder fachgerecht entsorgt. Bringen Sie nur saubere, sortierte Waren – das erleichtert die Weiterverarbeitung und senkt Kosten.

Recyclingprogramme und Abfallvermeidung

Nutzen Sie lokale Initiativen: In vielen Gemeinden finden Tauschbörsen, Repair-Cafés und Kleidertausch-Events statt. Engagieren Sie sich in Nachbarschaftsgruppen, geben Sie Gegenstände weiter oder reparieren Sie statt neu zu kaufen. Diese Initiativen reduzieren Abfall und stärken die Gemeinschaft.

Vermeidungstipps: Prüfen Sie Verpackungen vor dem Kauf, bevorzugen Sie Mehrwegprodukte, reparieren Sie defekte Gegenstände, verschenken oder spenden Sie intakte Dinge. Kompostieren Sie Küchen- und Gartenabfälle, um organisches Material sinnvoll zu nutzen. Trennen Sie konsequent Papier, Glas, Metall und organische Abfälle – saubere Stoffströme verbessern Recyclingquoten.

Informieren Sie sich bei Ihrer Stadtverwaltung über Abholtermine, Gebühren und spezielle Annahmebedingungen. Handeln Sie verantwortungsbewusst: Bringen Sie Wertstoffe, trennen Sie sauber und vermeiden Sie unnötigen Abfall.