Entsorgungsmöglichkeiten in Reichelsheim (Wetterau)

Recyclinghof Friedberg: Öffnungszeiten, Annahme von Wertstoffen, Sperrmüll, Sonderabfällen, Gebührenhinweise für Reichelsheim (Wetterau), Kontaktdaten, Recyclingtipps, Infos

Reichelsheim (Wetterau)

Recyclinghof Friedberg – Informationen für Reichelsheim (Wetterau)

Standort und Kontaktdaten

Der nächstgelegene Entsorgungsstandort für Reichelsheim (Wetterau) ist der Recyclinghof Friedberg.

Recyclinghof Friedberg
Münchener Straße (Auf der Bauschutt Deponie)
86551 Friedberg
Telefon: 08251/86 16 7-18
Webseite: www.lra-aic-fdb.de

Öffnungszeiten und Hinweise

Die Annahmezeiten sind auf die regulären Werktage ausgerichtet; an Sonn- und Feiertagen bleibt der Recyclinghof geschlossen.

Tag Öffnungszeiten
Montag Geschlossen
Dienstag 08:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 16:00 Uhr
Mittwoch 08:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 16:00 Uhr
Donnerstag 08:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 16:00 Uhr
Freitag 08:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 18:00 Uhr
Samstag 08:00 – 14:00 Uhr
Sonn- und Feiertage Geschlossen

Wertstoffe und Materialien

Der Betrieb nimmt viele Wertstoffe an. Wichtig: Informieren Sie sich vorab, ob und welche Gebühren anfallen.

Material
Altpapier, Pappe, Kartonagen
Elektro-Schrott (verschiedene Gruppen), Elektroaltgeräte
Altholz (kein Außenbereichholz)
Eisen- und Metallschrott
Glas
Hartplastik
Sperrmüll, Teppiche
Altbrillen, Altkleider / Altschuhe
Altfett (Speisefette und Öle)
Batterien, CD/DVD, Druckerpatronen, Tonerkartuschen
Energiesparlampen, Leuchtstoffröhren
Kühlgeräte / Wärmeüberträger, PU-Schaumdosen
Kork

Spezialentsorgung, Entrümpelung und Sperrmüll

Für spezielle Abfälle und größere Aufräumarbeiten gelten besondere Regeln. Beachten Sie diese Hinweise, um richtig und sicher zu entsorgen.

  • Textilien und Kleidung: Bringen Sie gut erhaltene Kleidung zu den Kleidercontainern oder zu lokalen Sozialkaufhäusern und Tafeln. Der Recyclinghof nimmt Altkleider und Altschuhe an; spenden Sie, was noch tragbar ist, und trennen Sie stark verschmutzte Textilien.
  • Gefährliche Abfälle: Batterien, Leuchtstofflampen, Kühlgeräte, alte Farben, Lösungsmittel oder Chemikalien zählen zu den Sonderabfällen. Bringen Sie diese Materialien nicht in die Restmülltonne. Der Recyclinghof nimmt viele dieser Stoffe an; beachten Sie Abgabezeiten und mögliche Gebühren.
  • Entrümpelung und Haushaltsauflösung: Bei größeren Ausräumungen greifen oft private Dienstleister. Suchen Sie gezielt nach Angeboten für Entrümpelung und Haushaltsauflösung. Holen Sie mehrere Kostenvoranschläge ein, fordern Sie Referenzen an und prüfen Sie, welche Gegenstände verwertbar sind, bevor Sie alles weggeben.
  • Sperrmüll: Die Gemeinde bietet in der Regel Sperrmüllabholungen an. Informieren Sie sich beim zuständigen Entsorger Ihrer Kommune über Termine, Anmeldung und mögliche Gebühren. Kleinere sperrige Gegenstände können oft direkt zum Recyclinghof gebracht werden.
  • Bau- und Renovierungsabfälle: Für größere Mengen empfiehlt sich ein Container. Wählen Sie den passenden Containertyp (Bauschutt, gemischte Abfälle, Holz) und klären Sie die Abfuhrintervalle. Containerdienste berechnen die Größe und die Befüllung; Preise variieren je nach Volumen und Abfallart.

Hinweis zu Kosten: Für viele Abfälle fallen Gebühren oder Entgelte an. Informieren Sie sich vorab über Kosten und Annahmebedingungen.

Praktische Tipps zum Ausmisten und Recyceln

Ein paar einfache Schritte erleichtern das Aufräumen und schonen die Umwelt:

  • Sortieren Sie systematisch: behalten, spenden, recyceln, entsorgen. Arbeiten Sie Zimmer für Zimmer.
  • Geben Sie brauchbare Möbel, Elektrogeräte und Textilien an Second-Hand-Läden oder soziale Organisationen weiter.
  • Verkaufen oder verschenken Sie intakte Gegenstände über lokale Gruppen und Nachbarschaftsseiten statt sie wegzuwerfen.
  • Nutzen Sie Reparaturmöglichkeiten: Viele Dinge lassen sich mit kleinem Aufwand wieder instand setzen.
  • Trennen Sie Abfälle sauber: Metalle, Elektronik, Papier und Glas gehören getrennt, das beschleunigt die Wiederverwertung.

Recyclingprogramme und Abfallvermeidung

In der Region fördern kommunale Initiativen die Wiederverwertung und Vermeidung von Abfall. Nehmen Sie an Repair-Cafés, Tauschbörsen und Kleidertausch-Aktionen teil. Reduzieren Sie Einwegverpackungen, kaufen Sie nachfüllbare oder reparierbare Produkte und vermeiden Sie überflüssige Neuanschaffungen. Schon kleine Veränderungen im Alltag reduzieren Müll und sparen Geld.