Recycling- und Entsorgungsmöglichkeiten in Homberg (Ohm)
Entsorgung in Homberg (Ohm): Recyclinghof Vogelsbergkreis in Schwalmtal Brauerschwend für Sperrmüll, Grünabfall, Elektroschrott und Bauschutt.
Entsorgung in Homberg (Ohm) – Übersicht für Bürgerinnen und Bürger
Für Einwohnerinnen und Einwohner von Homberg (Ohm) ist das nächstgelegene Entsorgungszentrum im Landkreis Vogelsbergkreis zuständig. Der zentrale Anlaufpunkt heißt Recyclinghof Vogelsbergkreis und befindet sich in Schwalmtal Brauerschwend. Dort können Sie die meisten typischen Abfälle aus Haushalt und Garten fachgerecht abgeben.
Standort & Kontakt
Recyclinghof Vogelsbergkreis
Adresse: Alte Frankfurter Straße, 36318 Schwalmtal Brauerschwend
Telefon: 06638/ 12 49
Fax: 06638/ 17 37
Webseite: www.zav-online.de
Öffnungszeiten
Die Anlieferungszeiten sind zuverlässig und gleichbleibend:
- Montag – Freitag: 08:00 – 12:15 Uhr und 13:00 – 16:00 Uhr
- Samstag: 09:00 – 12:00 Uhr (jeden 1. Samstag im Monat)
Annahmebedingungen
Der Recyclinghof nimmt eine Vielzahl von Materialien an. Bringen Sie am besten vorsortiert an:
Was wird angenommen
| Material | Hinweis |
|---|---|
| Restmüll | hausmüllähnlicher Abfall |
| Sperrmüll | — |
| Baumaterialien | nicht mineralisch; Baustellenabfälle |
| Bauschutt | mineralisch, in kleinen Mengen |
| Elektro- und Elektronikaltgeräte | gemäß ElektroG; nur aus privater Herkunft |
| Altreifen | — |
| Grünabfall | — |
| Mineralfasern | luftdicht verpackt |
| Asbest | luftdicht verpackt; bei größeren Mengen vorherige Rücksprache erforderlich |
| Schadstoffhaltiges Holz | — |
| Altmetall und Schrott | — |
| Ausgewählte Gewerbeabfälle | nur nach Freigabe und mit Anmeldung |
Was nicht angenommen wird
- Sonder- oder Problemabfälle (bei vielen davon gibt es spezielle Sammeltermine)
- Altbatterien
- Erdaushub
- Mineralischer Bauschutt in größeren Mengen (für diese Fälle bitte vorher mit dem Recyclinghof klären)
Spezialentsorgungen und besondere Hinweise
Textilien und Spenden
Gebrauchte Kleidung muss nicht in den Restmüll. Viele gemeinnützige Organisationen und lokale Annahmestellen nehmen gut erhaltene Textilien entgegen. Achten Sie auf lokale Kleider-Container oder sammeln Sie für lokale Tafeln und Wohlfahrtsverbände. Das ist nachhaltig und hilft Menschen in der Region.
Umgang mit gefährlichen Abfällen
Gefährliche Abfälle wie Lacke, Lösungsmittel, Altöl oder größere Mengen Asbest dürfen nicht einfach in die Restmülltonne. Bringen Sie solche Stoffe zu ausgewiesenen Schadstoffsammelstellen oder zu Sonderaktionen. Bei Asbest und mineralischen Fasern ist eine luftdichte Verpackung Pflicht und oft ist eine Anmeldung erforderlich. Eine vorherige Beratung schafft zusätzliche Sicherheit für Sie und die Umwelt.
Entrümpelung und Haushaltsauflösung
Bei größeren Aufräumarbeiten oder Todesfällen kann professionelle Hilfe sinnvoll sein. Suchbegriffe, die Sie nutzen sollten: Entrümpelung und Haushaltsauflösung. Dienstleister übernehmen Abtransport, Sortierung und ggf. Entsorgung. Achten Sie auf transparente Preise und Nachweise für die fachgerechte Entsorgung.
Sperrmüll, Bauabfälle und Container
Für sperrige Gegenstände bietet die Gemeinde meist eigene Sperrmüll-Abholtermine an. Informieren Sie sich im Rathaus oder auf der Webseite Ihrer Stadtverwaltung über Anmeldung und Termine. Alternativ können Sie Sperrmüll direkt zum Recyclinghof bringen.
Bei Bauprojekten sind Container oder Mulden oft sinnvoll. Diese können privat gemietet werden (Baucontainer, Absetzmulden). Beachten Sie: Für Container werden in der Regel Mietkosten und Entsorgungsgebühren fällig. Fragen Sie Anbieter frühzeitig nach möglichen Genehmigungen für die Aufstellung auf öffentlichem Grund.
Warum richtiges Recycling wichtig ist
Recycling schont Ressourcen. Das ist kein abstrakter Satz – es ist konkret: Rohstoffe werden wiederverwendet, Deponien werden entlastet und die Umweltverschmutzung sinkt. Falsch entsorgter Müll kann Boden und Grundwasser belasten. Batterien oder elektronische Geräte enthalten Schadstoffe, die bei falscher Behandlung freigesetzt werden. Deshalb zählt jede korrekt getrennte Tonne. Klare Regeln schaffen Sicherheit für alle.
Regionale Programme und Vermeidungsstrategien
In der Region gibt es verschiedene Initiativen, die Abfall vermeiden und Wiederverwendung fördern. Typische Angebote sind Repair-Cafés, Tauschbörsen, Kompostierungsprojekte und Sammelaktionen für Kleidung. Machen Sie mit: Reparieren statt wegwerfen, tauschen statt neu kaufen und selbst kompostieren, wenn Sie einen Garten haben.
Praktische Tipps zur Abfallvermeidung:
- Kaufen Sie bewusst und vermeiden Sie Einwegverpackungen.
- Reparieren und weitergeben statt entsorgen.
- Kompostieren Sie Küchen- und Gartenabfälle.
- Informieren Sie sich über lokale Altkleider- und Elektrosammelstellen.