Entsorgungsmöglichkeiten in Mittenwalde

Recyclinghof Niederlehme bei Mittenwalde: Adresse, Öffnungszeiten, Annahme von Wertstoffen, Sperrmüll, Sonderabfällen, Gebührenhinweise, Kontaktinformationen, Abfallberatung, Tipps.

Mittenwalde

Recyclinghof Niederlehme – Informationen für Mittenwalde

Allgemeine Informationen

Der nächstgelegene Recyclinghof für Mittenwalde befindet sich in Niederlehme. Bitte nutzen Sie diesen Standort für die Abgabe von Wertstoffen und haushaltsüblichen Sonderabfällen. Die Adresse und Kontaktdaten sind:

Recyclinghof Niederlehme
Robert-Guthmann-Str. 42
15713 Königs Wusterhausen

Telefon: 03375 / 21 44 84
Fax: 03375 / 21 44 85
Webseite (Info): www.sbazv.de

Öffnungszeiten

Montag – Freitag
08:00 – 17:00 Uhr
Samstag
08:00 – 13:00 Uhr

Wertstoffe: Top-Annahme auf einen Blick

Der Recyclinghof nimmt eine Reihe üblicher Wertstoffe an. Die wichtigsten aufgenommenen Materialien sind:

Material Hinweis
Elektrogeräte
Altmetall
Sonderabfälle In haushaltsüblichen Mengen
Sperrmüll Bis zu 3 m³ (mit Abrufkarte)
Altreifen PKW max. 5 Stk., Moped max. 2 Stk.; mit Abrufkarte
Papier und Kartonagen Sauber, Einzellieferung bis 3 m³
Hohl- und Behälterglas Altglascontainer
Farblos-transparente Folien Sauber
Altkleider Wiederverwendbar

Spezielle Entsorgung

Textilien und Kleiderspenden

Altkleider werden angenommen, sofern sie wiederverwendbar sind. Wenn Kleidung noch tragbar ist, ist die Spende an lokale Second-Hand-Läden oder karitative Sammelstellen eine sinnvolle Option. Das entlastet die Mülltonne und hilft anderen.

Umgang mit gefährlichen Abfällen

Sonderabfälle in haushaltsüblichen Mengen werden am Recyclinghof entgegengenommen. Bringen Sie gefährliche Stoffe möglichst getrennt und sicher verpackt. Asbesthaltige Abfälle und bestimmte Bauabfälle sind kostenpflichtig und unterliegen besonderen Regeln.

Entrümpelung und Haushaltsauflösung

Für umfangreichere Aufräumarbeiten empfiehlt es sich, professionelle Dienstleister zu beauftragen. Suchen Sie gezielt nach Angeboten für Entrümpelung oder Haushaltsauflösung. Solche Firmen übernehmen Abtransport, Sortierung und – falls möglich – Verwertung oder Spende von noch brauchbaren Gegenständen.

Großmengen & Bauabfälle

Sperrmüll und kommunale Abholungen

Für normale Haushalte gilt: Sperrmüll bis zu 3 m³ wird am Recyclinghof angenommen, wenn eine Abrufkarte vorliegt. Ohne Abrufkarte oder bei größeren Mengen ist Sperrmüll kostenpflichtig. Informieren Sie sich über die Regeln Ihrer Kommune und mögliche Termine der Sperrmüllabfuhr.

Container / Mulden

Für Bau- oder Renovierungsabfälle können Container gemietet werden. Anbieter vor Ort stellen verschiedene Containergrößen zur Verfügung. Die Kosten hängen von Volumen, Art des Abfalls und Durchfahrts- bzw. Deponiegebühren ab. Bauholz, Teerpappe, Gips, Siedlungsmischabfälle und asbesthaltige Abfälle sind häufig kostenpflichtig oder unterliegen besonderen Entsorgungsauflagen.

Kostenhinweise

Grundsätzlich kostenpflichtig sind unter anderem:

  • Sperrmüll ohne Abrufkarte oder über 3 m³
  • Altreifen ohne Abrufkarte
  • Bauabfälle, Altholz und Teerpappe
  • Asbesthaltige Abfälle
  • Grünabfälle, Kunststoffabfälle, Siedlungsmischabfälle, Gipsabfälle

Die genauen Gebühren variieren. Fragen Sie bei Anlieferung nach aktuellen Preisen.

Tipps: Ausmisten, Recycling und Verschenken

Ein paar einfache Schritte helfen beim Entrümpeln und schaffen Platz im Alltag. Kleine, praktische Tipps:

  • Sortieren Sie Zimmer für Zimmer: Kleidung, Bücher, Elektronik getrennt erfassen.
  • Gebrauchtes verkaufen oder verschenken: Online-Tauschgruppen und Nachbarschaftsnetzwerke funktionieren gut.
  • Reparieren statt wegwerfen: Manches lässt sich schnell instandsetzen.
  • Kleine Ziele setzen: 15 Minuten am Tag räumen bringt viel mehr als ein voller Samstag.
  • Gut erhaltene Dinge spenden: Second-Hand-Läden und soziale Einrichtungen nehmen häufig brauchbare Möbel und Kleidung.

Recycling-Programme & Vermeidungsstrategien

Nachhaltiges Verhalten beginnt zu Hause. Nutzen Sie die vorhandenen Sammelstellen und achten Sie auf getrennte Erfassung von Papier, Glas, Metallen und Verpackungen. Wer Ressourcen schont, reduziert auch Entsorgungskosten.

Weitere gute Gewohnheiten:

  • Vermeiden Sie Einwegprodukte, wo möglich.
  • Kompostieren Sie Bioabfälle oder nutzen Sie kommunale Biotonne/Kompostangebote.
  • Reparatur- und Tauschinitiativen unterstützen die Wiederverwendung.
  • Informieren Sie sich regelmäßig über lokale Sammlungen und Sonderaktionen — viele Gemeinden bieten saisonale Annahmen und besondere Rücknahmemöglichkeiten an.