Recycling- und Entsorgungsmöglichkeiten in Biesenthal

Recyclinghof Bernau bei Berlin: Öffnungszeiten, Annahme von Elektroschrott, Sperrmüll, Schadstoffen, Gebühreninformationen und Tipps für Biesenthal.

Biesenthal

Recyclinghof Bernau bei Berlin – Infos für Biesenthal

Der Recyclinghof in Bernau bei Berlin ist die nächstgelegene Annahmestelle für viele Abfallarten aus Biesenthal. Die Wege sind kurz, deshalb lohnt sich ein Sammelstopp auch schon bei kleineren Mengen. Beachten Sie, dass keine Hausmüllanlieferung möglich ist und maximal 2 m³ pro Anlieferung angenommen werden können.

Standort & Kontakt

Recyclinghof Bernau bei Berlin
Albertshofer Chaussee, Gewerbegebiet
16321 Bernau bei Berlin

Telefon: 03334/ 52 62 00. Webseite: www.kw-bdg-barmin.de

Öffnungszeiten & Hinweise

Der Recyclinghof ist von Biesenthal aus die bevorzugte Annahmestelle für zahlreiche Abfälle. Planen Sie größere Anlieferungen, insbesondere bei Renovierungsarbeiten, so, dass die Mengen innerhalb der zulässigen Kleinmengen bleiben.

  • Montag – Freitag: 08:00 – 18:00 Uhr
  • Samstag: 08:00 – 16:00 Uhr

Es wird kein Hausmüll angenommen, und größere Mengen sollten auf mehrere Fahrten verteilt werden.

Top-Annahmekategorien

Der Recyclinghof sortiert die Anlieferungen nach Materialgruppen. Die folgenden Kategorien zeigen, welche Wertstoffe vorrangig angenommen werden.

Kategorie Beispiele / Hinweise
Elektroschrott Kühlgeräte, TV-Geräte, Haushaltsgeräte, PC-Technik, Leuchtstoffröhren
Altpapier, Flaschen und Gläser Sortierte Papierbündel, Getränkeflaschen, Glasbehälter
CD / DVD / Blu-Ray Medienträger ohne Hüllen
Eisen und Stahl (Schrott) Metallteile, Rohre, Maschinenbestandteile
Fahrzeugbatterien Starterbatterien aus PKW und Nutzfahrzeugen
Altkleider Gebrauchte Kleidung in gutem Zustand
Schadstoffe Separate Annahme für Lacke, Farben, Lösungsmittel
Sperrmüll Nur gegen Vorlage der Sperrmüllkarte

Die Mitarbeitenden vor Ort unterstützen bei der richtigen Einordnung der Anlieferungen.

Kostenpflichtige Anlieferungen

Einige Abfallarten sind gebührenpflichtig. Dazu gehören Reifen, bestimmte biologische Abfälle (z. B. Sträucher mit max. 10 cm Stammdurchmesser, getrennt von Laub und Grasschnitt), Holz (Fenster, Türen), asbesthaltige Baustoffe, Dämmmaterial, Bauschutt, Dachpappe, Sperrmüll sowie Restabfälle wie Renovierungs- und Baumischabfälle ohne Holz und ohne Bauschutt. Bitte informieren Sie sich vor Anlieferung über mögliche Gebühren und erforderliche Nachweise.

Sonderfälle & Entsorgungsmöglichkeiten

Textilien

Gut erhaltene Kleidung kann an Sammelstellen oder Tafeln abgegeben werden. Viele Altkleidercontainer nehmen saubere, trockene Kleidung entgegen. Stärker verschmutzte oder beschädigte Textilien sollten über den Recyclinghof entsorgt werden.

Gefährliche Abfälle

Schadstoffe werden gesondert angenommen. Lacke, Farben, Lösungsmittel, Altöl, Leuchtstoffröhren und ähnliche Stoffe sollten in der Originalverpackung oder gut verschlossen angeliefert und, wenn möglich, gekennzeichnet werden.

Entrümpelung und Haushaltsauflösung

Für größere Entrümpelungen oder komplette Haushaltsauflösungen sind spezialisierte Dienstleister mit Sortierung, Abtransport und fachgerechter Entsorgung sinnvoll. Achten Sie bei der Auswahl auf Seriosität, Referenzen und eine transparente Kostenaufstellung. Kleinmengen können direkt am Recyclinghof angeliefert werden.

Bulky Items & Baustellenabfälle

Für sperrige Gegenstände und Bauabfälle gibt es verschiedene Wege: Nutzung der kommunalen Sperrmüllabfuhr (mit Anmeldung und ggf. Sperrmüllkarte), Anlieferung kleiner Mengen am Recyclinghof oder Miete eines Containers für größere Bauvorhaben. Container gibt es über regionale Entsorger – Preise variieren je nach Volumen und Materialart. Beachten Sie, dass asbesthaltige und bestimmte Bauabfälle getrennt und meist unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen angenommen werden.

Lokale Programme und Vorbeugung

  • Nutzen Sie kommunale Angebote wie Altpapier- und Glascontainer in Ihrer Wohngegend.
  • Vermeiden Sie Müll durch bewussten Einkauf: weniger Einwegprodukte, verpackungsarme Artikel und Mehrwegverpackungen.
  • Reparieren statt wegwerfen: Tauschbörsen und Repair-Cafés helfen bei kostengünstigen Reparaturen.
  • Informieren Sie sich über lokale Initiativen zur Abfallvermeidung und Recycling, z. B. Tausch- oder Flohmarktaktionen.

Richtiges Trennen schützt Wälder, spart Energie und vermindert Müllberge.